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Wort zum Sonntag

Aus Liebe

„Mein Sohn war tot und er ist wieder lebendig geworden.“ In diesem Satz des Vaters gipfelt die Geschichte „Vom verlorenen Sohn“ in der Bibel. Es ist toll, wenn eine schwierige Familiengeschichte so heilt, dass nach Jahren der Entfremdung und Distanz ein Vater einen solchen Satz sagen kann.

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Gottesdienste

Losung für den 09.08.2020

Der HERR sättigte sein Volk mit Himmelsbrot. Er öffnete den Felsen, da strömten Wasser heraus, sie flossen dahin als Strom in der Wüste. Denn er gedachte an sein heiliges Wort. Psalm 105,40-42

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. Epheser 1,3

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Veranstaltungen und Termine in der Region Bonn und im Kirchenkreis Bonn.

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PROtestant

Der PROtestant ist die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft im Großraum Bonn.

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Service
Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau:

Wie der Mensch Gewalt übt

Gewalt allen Ortens. Sie bedroht. Sie zerstört. Auch in dieser Zeitung ist davon zu lesen. Keine Frage: Gewalt muss gestoppt werden. „Gewalt überwinden“ lautet das Ziel einer vom Weltkirchenrat ausgerufenen Dekade bis Ende 2010...

In der Bibel klingt das allerdings oft anders: „Die Gewalt der Gerechten wird erhöht“, singt der Psalmist (Psalm 75,11). Gewalt ist dort erst einmal nichts Böses. Macht, Einfluss, Stärke bedeutet sie – ganz ähnlich, wie sich das Wort auch in seiner deutschen Herleitung aus dem Mittelalter verstanden wissen will.
Auch Jesus spricht von Gewalt: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden“, sagt er am Ende des Matthäus-Evangeliums. Der Auftakt seines Appells: Geht in die Welt und tauft die Menschen in Gottes Namen. Ein Kerntext aller Christenheit. Die Praxis dieser Verse hat in der Kirchengeschichte eine verheerende Spur nach sich gezogen.
Leider. Da wo die Bibel von Gewalt spricht, ist sie allzu oft missverstanden worden. Jesus hat nämlich gesagt: „Ich habe alle Gewalt. Ich, Jesus. Nicht Du, Mensch!“ Wenn Menschen untereinander gewalttätig werden, hat das oft ein Gefälle: von oben nach unten. Wo wir Gewalt anwenden, werden andere erniedrigt – an Leib und Seele.

Gewalt in Gottes Namen hat ein ganz anderes Ziel: Sie will aufrichten, Menschen wieder stark machen, lebensfähig. Das ist ein fundamentaler Unterschied. Und das muss ein Leitbild sein für alle, die auf Erden Macht und Stärke ausüben: für die Staatsgewalten genauso wie für die kleinen, schwierigen Gewaltteilungen im ganz persönlichen Umfeld.
Joachim Gerhardt

 

 

Der Bonner Pressepfarrer Joachim Gerhardt schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner-Rundschau, auf Seite 4 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr: www.rundschau-online.de.

 

 

 



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