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„Kumm, loss mer fiere, nit lamentiere / jet Spass un Freud, dat hät noch keinem Minsch jeschad.“

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Losung für den 26.02.2020

O dass mein Leben deine Gebote mit ganzem Ernst hielte. Psalm 119,5

Es begab sich aber, als die Zeit erfüllt war, dass Jesus in den Himmel aufgenommen werden sollte, da wandte er das Angesicht, entschlossen, nach Jerusalem zu wandern. Lukas 9,51

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Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau:

Wort zum Himmel

Fast hätte es gerumst. Ich hatte beim Spurwechsel einen Augenblick nicht auf den Wagen neben mir geachtet. „Vielen Dank, lieber Gott“, sage ich. Da ging es wirklich nur um Zentimeter.

Auch ein Gebet mitten im Alltag: Das Denkmal am Beueler Rheinufer erinnert an einen alten Fischergruß (Foto: J. Gerhardt) LupeAuch ein Gebet mitten im Alltag: Das Denkmal am Beueler Rheinufer erinnert an einen alten Fischergruß (Foto: J. Gerhardt)

 Mit etwas Abstand betrachtet klingt dieses Stoßgebet absurd. Ich möchte nicht sagen, dass Gott in diesem Augenblick mein oder das andere Auto gelenkt hat. Umgekehrt hätte ich Gott im Fall eines Unfalls auch keinen Vorwurf gemacht. Gepennt habe ich – und sonst keiner.

Und doch gehören solche Gebete inzwischen fest zu meinem Alltag. Ich mache sie sogar noch bewusster, nachdem ich bei einem Besuch unserer afrikanischen Partnergemeinde erlebt habe, wie alltäglich und selbstverständlich dort Gott gebeten und gedankt wird. Gut, wer die Straßen in Tansania kennt, kann sich vorstellen warum. Nein, ernsthaft. Diese Stoßgebete sind keine magischen Beschwörungsrituale. Sie stehen, und das ist entscheidend, für eine Lebenshaltung.

Ich glaube: Alles, was ich im Leben tue, das was mir gelingt, aber auch das, was schief läuft – Gott ist mit mir. Das ist nicht die Vollkaskoversicherung gegen Schadensfälle jeder Art, aber schon eine Art von Schutzen-gel, auch wenn ich Flughöhe und Wirkungsgrad nicht bestimmen kann.

„Bittet, so wird euch gegeben“, heißt es in der Bibel Jesus möchte mit diesem Wort aus der Bergpredigt (Matthäus Kap. 7, Vers 7). die Menschen ermutigen, mit Gott im Gespräch zu bleiben. Das heißt für mich: Wenn ich bete, mache ich mir bewusst, dass mir im Leben viel Gutes geschenkt wird, auch wenn im Einzelfall manches schief gehen kann. Das ist meine Lebenshaltung und aus ihr möchte ich auch bald wieder mit Freude sagen dürfen: Gott sei Dank.
Joachim Gerhardt

Kölnische/Bonner Rundschau LupeKölnische/Bonner Rundschau

Joachim Gerhardt, Pfarrer an der Bonner Lutherkirche und Pressesprecher des Kirchenkreises Bonn, schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner Rundschau, auf Seite 4 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr: www.rundschau-online.de.

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9.11.2013



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