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„Kumm, loss mer fiere, nit lamentiere / jet Spass un Freud, dat hät noch keinem Minsch jeschad.“

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Losung für den 26.02.2020

O dass mein Leben deine Gebote mit ganzem Ernst hielte. Psalm 119,5

Es begab sich aber, als die Zeit erfüllt war, dass Jesus in den Himmel aufgenommen werden sollte, da wandte er das Angesicht, entschlossen, nach Jerusalem zu wandern. Lukas 9,51

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Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau:

Glauben

Marta hat nicht aufgehört zu glauben. Obwohl sie Anlass gehabt hätte, allen Glauben aufzugeben.

Weiter schauen als man sehen kann: Glauben schenkt eine neue Perspektive (Foto: J. Gerhardt) LupeWeiter schauen als man sehen kann: Glauben schenkt eine neue Perspektive (Foto: J. Gerhardt)

Viele hätten sie verstanden. Ihr Bruder war, mitten aus dem Leben heraus, schwer erkrankt und dann gestorben. Eine traurige Geschichte, die Johannes in seinem Evangelium (Kapitel 11) erzählt. Marta und ihre Schwester Maria hatten noch eilig nach Jesus gerufen mit der Hoffnung, dass er ihrem kranken Bruder Lazarus hätte helfen können. Doch vergeb-lich. Jesus kam zu spät, Lazarus war bereits verstorben.

Das Leben ist Hoffen und Bangen. Und wenn das Leben an die Grenzen des Todes stößt, fällt manche Hoffnung in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Maria und Marta hadern mit Gott. „Wäre doch Jesus nur früher gekommen. Er hätte das Unheil verhindern können“, klagen sie. Glaube und Ohnmacht liegen manchmal eng beieinander.

Doch Marta hält daran fest, von Gott zu erwarten, dass er ihr Leben positiv bestimmt. Unverdrossen. Und die Geschichte nimmt eine unglaubliche Wendung. Jesus spürt das. Er weckt Lazarus auf und sagt diesen großen Satz: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt, und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben.“

Diesen Glauben von Marta wünsche ich mir auch. So eine fast schon trotzige Gewissheit, dass eine schreckliche Erfahrung, auch Verzweiflung, am Ende sogar der Tod nicht das letzte Wort behalten werden. Das ist keine billige Vertröstung. Das ist eine innere Haltung. Und sie verändert das Leben. Davon erzählt das Evangelium von Lazarus.

Die Welt gibt manchmal wenig Anlass zur Hoffnung. Und auch Frommsein bewahrt nicht vor schmerzhaften Erfahrungen. Aber der Glauben gibt dem Leben eine Kraft und eine Perspektive, die viel weiter reicht als man das für möglich hält. Marta hat das erfahren dürfen und mit ihr die Menschen um sie herum. Das macht auch mir Mut.
Joachim Gerhardt

Kölnische/Bonner Rundschau Kölnische/Bonner Rundschau

Joachim Gerhardt, Pfarrer an der Bonner Lutherkirche und Pressesprecher des Kirchenkreises Bonn, schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner Rundschau, auf Seite 4 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr: www.rundschau-online.de.

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19.1.2013



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