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„Kumm, loss mer fiere, nit lamentiere / jet Spass un Freud, dat hät noch keinem Minsch jeschad.“

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O dass mein Leben deine Gebote mit ganzem Ernst hielte. Psalm 119,5

Es begab sich aber, als die Zeit erfüllt war, dass Jesus in den Himmel aufgenommen werden sollte, da wandte er das Angesicht, entschlossen, nach Jerusalem zu wandern. Lukas 9,51

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Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau:

„Soviel du brauchst“

Es ist eine unglaubliche Geschichte. Damals in der Wüste. Der Auszug aus der Sklaverei in Ägypten. Mose führt das Volk in die Freiheit. Die elende Schufterei, die permanenten Erniedrigungen, sie sollen ein Ende haben.

Auch viele Menschen aus unserer Region sind dabei: Evangelischer Kirchentag 2013 in Hamburg (Bild: kirchentag.de) LupeAuch viele Menschen aus unserer Region sind dabei: Evangelischer Kirchentag 2013 in Hamburg (Bild: kirchentag.de)

 Die Flucht hat auch ein Ziel: das gelobte Land, „wo Milch und Honig fließen“. Die Sehnsucht ist groß. Doch nach wenigen Wochen scheinen die Vorräte erschöpft. Was tun, nun mitten in der Wüste? Bitterkalte Nächte, irrsinnige heiße Tage. Viele sehnen sich zurück an die sprichwörtlich gewordenen „Fleischtöpfe Ägyptens“. Da gab es zwar Unfreiheit und Qual, aber wenigstens zu Essen.

Dann aber diese Botschaft: „Nimm, so viel Du brauchst!“ Mose verspricht in Gottes Namen: Abends Wachteln und morgens Manna, also Brot vom Himmel, und jeder soll sich bedienen „so viel er braucht“. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mose wird sogar noch deutlicher. „Niemand lasse etwas übrig!“ Das heißt: Die Menschen sollen sammeln, nicht horten. Nicht alle hielten sich dran und bunkerten Vorräte. Und am nächsten Tag war der Wurm drin. Es stank, klebrig, ungenießbar war die Speise geworden.

„Soviel du brauchst“ (2. Mose, Kap. 16, Vers 18). Das Mosewort aus dieser Geschichte ist die Losung des Evangelischen Kirchentags in diesen Tagen in Hamburg.
Eine kritische Anfrage in einer Zeit, in der viele von uns das Maß verloren haben, was wir zum Leben wirklich brauchen. Der Klimawandel, auch die eigene Leere lassen spüren, wie eine Wachstums- und Überflussgesellschaft an ihre Grenzen stößt. Doch Konsequenzen ziehen? Umkehr nennt das die Bibel. Das ist schwieriger gesagt als getan. Reine Konsumkritik verhallt. Und dann ist da ja immer auch die Angst, zu kurz zu kommen, oder nicht genug Vorsorge getroffen zu haben. Damals in der Wüste wie heute.

Das Mosewort ist mehr als Konsumkritik. Es ist am Ende ein Wort des Glaubens: Vertraue, dass Gott dir schenkt, was du zum Leben brauchst. Erst dieser Glauben gibt mir die Kraft, mich in meinem Leben neu zu sammeln.
Joachim Gerhardt

Kölnische/Bonner Runschau Kölnische/Bonner Runschau

Joachim Gerhardt, Pfarrer an der Bonner Lutherkirche und Pressesprecher des Kirchenkreises Bonn, schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner Rundschau, auf Seite 4 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr: www.rundschau-online.de.

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4. Mai 2013



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