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„Kumm, loss mer fiere, nit lamentiere / jet Spass un Freud, dat hät noch keinem Minsch jeschad.“

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Losung für den 26.02.2020

O dass mein Leben deine Gebote mit ganzem Ernst hielte. Psalm 119,5

Es begab sich aber, als die Zeit erfüllt war, dass Jesus in den Himmel aufgenommen werden sollte, da wandte er das Angesicht, entschlossen, nach Jerusalem zu wandern. Lukas 9,51

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Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau:

Urlaub für die Seele

Endlich Urlaub. Zeit, Abstand zu gewinnen. Anders als meine Frau, die den Urlaub auch wunderbar in unserem Garten verbringen kann, zieht es mich immer wieder in die Ferne.

„Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer ..." (Foto: J. Gerhardt) Lupe„Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer ..." (Foto: J. Gerhardt)

Abstand vom Alltag zu gewinnen, hat für mich auch etwas mit räumlichem Abstand zu tun. Besonders liebe ich Orte mit Weitsicht, sei es am Meer oder in den Bergen. Es tut meiner Seele unendlich gut, tief durch zu atmen und den Blick am Strand oder oben auf dem Gipfel weit über den Horizont wandern zu lassen.

Allerdings, da bin ich inzwischen selbstkritisch und realistisch genug geworden: Alles zurücklassen gelingt nicht. Wenn du alle Sorgen zu Hause lassen willst, musst du auch dich selbst zu Hause lassen, sagt meine Frau. Stimmt. Man nimmt sich selbst halt immer mit.

Die Bibel hat dieses Bild aufgegriffen und positiv gewendet: „Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich halten“, betet der Psalmist. Es geht um Gott und das tiefe Vertrauen: Mein Gott und Schöpfer ist überall dort, wo ich ihn brauche. Kein Ort auf dieser Welt ist ihm fremd: „Führe ich sogar gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da“, heißt es in diesem wunderbaren Psalm 139.

Sicher: Der Mensch ist ein Fluchtwesen. Wenn es ihm zu viel wird oder zu ungemütlich, dann sucht er das Weite. Das ist ein urmenschlicher Überlebensreflex. Angesichts von äußeren Gefahren sehr sinnvoll. Doch wenn es darum geht, persönliche Probleme abzuschütteln, ist dieses Verhalten kaum tauglich.

Da ist es für mich besser zu wissen: Mein Gott, weiß, wo ich bin, was ich denke und kennt meine Ängste und Sorgen. Gott ist mit mir, auch und gerade in der Ferne, am äußersten Meer wie auf dem höchsten Berg. Das zu spüren, wo immer ich auch bin, ist Urlaub für die Seele.
Joachim Gerhardt

Kölnische/Bonner Rundschau Kölnische/Bonner Rundschau

Joachim Gerhardt, Pfarrer an der Bonner Lutherkirche und Pressesprecher des Kirchenkreises Bonn, schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner Rundschau, auf Seite 4 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr: www.rundschau-online.de.

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27. Juli 2013



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