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Wort zum Sonntag

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„Kumm, loss mer fiere, nit lamentiere / jet Spass un Freud, dat hät noch keinem Minsch jeschad.“

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Losung für den 26.02.2020

O dass mein Leben deine Gebote mit ganzem Ernst hielte. Psalm 119,5

Es begab sich aber, als die Zeit erfüllt war, dass Jesus in den Himmel aufgenommen werden sollte, da wandte er das Angesicht, entschlossen, nach Jerusalem zu wandern. Lukas 9,51

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Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau:

Dreieinigkeit

Was ist Trinität? Bei Günther Jauch war diese Frage 8.000 Euro wert. – Dreifaltigkeit oder Dreieinigkeit ist die richtige Antwort.

Wo finde ich Gott? Sich auf die Spuren des dreieinigen Gottes zu begeben, ist eine Suche nach Orientierung, die Weitsicht und Fernsicht schenkt (Foto: J. Gerhardt) LupeWo finde ich Gott? Sich auf die Spuren des dreieinigen Gottes zu begeben, ist eine Suche nach Orientierung, die Weitsicht und Fernsicht schenkt (Foto: J. Gerhardt)

Die Trinität ist seit dieser Woche vom Kirchenjahr her gesehen vollständig. Denn Pfingsten ist der Heilige Geist erschienen. Damit sind die drei christlichen Wesensarten Gottes komplett: Vater, Sohn und Heiliger Geist. So beginnt jeder Gottesdienst, sei es evangelisch oder katholisch. So heißt auch dieser Sonntag, nämlich Trinitatis.

Was sich aber hinter dieser dogmatischen Formel verbirgt, bleibt vielen ein Geheimnis. Den ersten Christen war sie wichtig, weil sich in ihr Gottes Beziehung zu den Menschen ausdrückt. Wir glauben eben nicht an einen Gott auf „Wolke 7“, der irgendwo im Himmel weit über allem schwebt. Sondern an einen Gott, der selbst Mensch geworden ist und zwar in Christus und mit seinem Geist gegenwärtig ist in unserem Alltag. Gott ist eben nicht der Ferne, der Unnahbare. Er kommt uns in Jesus entgegen und geht unseren Weg mit uns.

Diese Vorstellung ist für mich im Hinblick auf andere Religionen das Besondere des christlichen Glaubens. Es gab über Jahrhunderte übrigens viele fruchtbare Gespräche zwischen dem Christentum, dem Judentum und dem Islam über die rechte Vorstellung von Gott. Ich würde sie mir auch heute öfter wünschen. Denn wir glauben alle an einen Gott, das verbindet. Auch wenn wir Christen drei Wesensarten kennen und im Islam Allah 99 Namen hat.

Es lohnt auf jeden Fall, sich Gedanken zu machen, wie wir Gott in Worte fassen können. Es lohnt, eine Sprache des Glaubens zu finden. Denn wenn wir Gott ansprechen, kommen wir ihm näher. Mag der eine Weg mehr dogmatisch gepflastert sein, der andere mehr in der Form eines Gebets oder Liedes. Ich weiß aber auch: Am Ende sind alle meine Worte nur eine Annäherung und immer auch nur die Bitte, Gott möge sich mir offenbaren. Er möge mich spüren lassen, dass es ihn gibt und seine Hand mich trägt bis in Ewigkeit. Eine Antwort auf diese Worte ist dann sicher mehr wert als 8.000 Euro, ich würde sogar sagen, weit mehr als die Millionenfrage.
Joachim Gerhardt

Kölnische/Bonner Rundschau Kölnische/Bonner Rundschau

Joachim Gerhardt, Pfarrer an der Bonner Lutherkirche und Pressesprecher des Kirchenkreises Bonn, schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner Rundschau, auf Seite 4 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr: www.rundschau-online.de.

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25. Mai 2013



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