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Wort zum Sonntag

Lachen und Weinen

„Kumm, loss mer fiere, nit lamentiere / jet Spass un Freud, dat hät noch keinem Minsch jeschad.“

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Losung für den 26.02.2020

O dass mein Leben deine Gebote mit ganzem Ernst hielte. Psalm 119,5

Es begab sich aber, als die Zeit erfüllt war, dass Jesus in den Himmel aufgenommen werden sollte, da wandte er das Angesicht, entschlossen, nach Jerusalem zu wandern. Lukas 9,51

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Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau:

Lachen

Forscher haben herausgefunden, dass die Menschen erst gelacht und dann geredet haben. Eine schöne These, wie ich finde, die auch manche große Rede in ihre Schranken weist. Denn am Anfang steht eben nicht das große Wort, sondern die fröhliche Mimik.

Auch evangelische Kirche zelebriert munter Karneval: hier im Jugendhaus der Bonner Lutherkirche (Foto: Uwe Janser) LupeAuch evangelische Kirche zelebriert munter Karneval: hier im Jugendhaus der Bonner Lutherkirche (Foto: Uwe Janser)

Das sogenannte Engelslachen bei Babies ist ein schöner Beleg für die Forschererkenntnis. Kleinste Kinder lachen, ohne dass es dafür einen klaren Anlass gibt und lösen doch auf diese Weise wunderbare Gefühle aus. Lachen ist etwas urmenschliches. Ich denke an den Grönemeyer-Klassiker „Der Mensch ist Mensch, weil er lacht, weil er lebt.“

„Am Anfang war das Wort“ heißt es zu Beginn des Johannes-Evangeliums und im ganzen Neuen Testament kommt das Wort „Lachen“ nicht vor. Oh Gott, das ist bitter, könnte man denken, und Wasser auf die Mühlen einer Riege von Theologen im Mittelalter gießen. Sie wollten das Lachen aus der Kirche verbannen nach dem Motto: Jesus hat nicht gelacht – tun wir´s auch nicht! Ein Holzweg der Theologie. Denn das Wort Lachen kommt zwar in der Bibel nicht vor, aber die Freude, und die am laufenden Band. Evangelium heißt eben auch übersetzt „Frohe Botschaft“.

So war für Martin Luther vollkommen klar: „Gott hat keinen Gefallen an der Traurigkeit des Geistes, sondern will, dass wir mit Gott fröhlich sein sollen. Darum hat er seinen Sohn nicht gesandt, dass er uns betrübe, sondern fröhlich mache.“

Und das Wort, das laut dem Johannes-Evangelium den Anfang macht, das ist Christus und der war und ist ein lebensbejahender, fröhlicher Herr. Also lade ich in diesen Tagen auch in dieser geistlichen Rubrik Ihrer Zeitung zum Lachen ein. Gott wird gewiss seine Freude an uns haben. Sei mein Lachen nun laut oder leise, von Tränen gerührt oder aus vollen Herzen. Aus guten Grund oder einfach nur mal so – weil Karneval ist.
Joachim Gerhardt

Kölnische/Bonner Rundschau Kölnische/Bonner Rundschau

Joachim Gerhardt, Pfarrer an der Bonner Lutherkirche und Pressesprecher des Kirchenkreises Bonn, schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner Rundschau, auf Seite 4 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr: www.rundschau-online.de.

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9.2.2013



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