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Friedensglocken am Volkstrauertag

​„Überall läuten die Glocken. Es ist wie ein Traum, der Krieg ist vorbei“, schreibt ein französischer Soldat „kaum fassbar glücklich“ am Ende des 1. Weltkriegs nach Hause.

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Losung für den 21.11.2018

Besser wenig mit Gerechtigkeit als viel Einkommen mit Unrecht. Sprüche 16,8

Niemand gehe zu weit und übervorteile seinen Bruder im Handel. Denn der Herr straft dies alles. 1.Thessalonicher 4,6

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Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau

Haltung

​Was macht den Menschen rein? Was macht ihn unrein? Die Frage ist alt und doch brandaktuell in Deutschland im Spätsommer 2018. Der Evangelist Markus (Kap. 7) erzählt, dass sich Pharisäer und Schriftgelehrten bei Jesus beklagen, ...

So viele Menschen, so viele Eindrücke, so viele Meinungen und Vorurteile. Jede und jeder sollte mal nachdenken, in welchem Geist er oder sie über andere denkt und spricht (Foto: M. Böschemeyer) So viele Menschen, so viele Eindrücke, so viele Meinungen und Vorurteile. Jede und jeder sollte mal nachdenken, in welchem Geist er oder sie über andere denkt und spricht (Foto: M. Böschemeyer)

dass dessen Jünger sich bei der Mahlzeit nicht an die religiösen Essens- und Waschregeln halten. Jesus widerspricht: Nicht das, was ein Mensch isst, macht ihn unrein, sondern, was er denkt und redet und wie er handelt. „Es gibt nichts, was von außen in den Menschen hineingeht, was ihn unrein machen könnte, sondern was aus dem Herzen herauskommt, das ist´s was ihn unrein macht“, betont Jesus. Und dann erklärt er, was er damit konkret meint, nämlich Dinge wie „Hochmut und Habgier, Bosheit, Missgunst und Lästerung“.

Jesu Worte sind wichtige Worte in Zeiten von Fakenews, herabwürdigenden Twitterbotschaften. Wahre Worte, angesichts menschenverachtender Parolen über Geflüchtete und Minderheiten, wie wir sie in den letzten Wochen erschreckend öffentlich und massiv erleben mussten. Weise Worte für jeden, der in seinem Urteil über die Nachbarin, den Arbeitskollegen, die Schwiegermutter oder den eigenen Partner gnadenlos schnell und selbstgerecht sein kann.

Ich verunreinige, ich vergifte unsere Welt, wenn ich nicht meine innere Haltung überprüfe, wie ich über andere Menschen denke und spreche.

Was ist rein, was ist unrein? Anders gesagt: Was reinigt, was schützt und sichert das Leben? Ich wünsche mir, dass jeder Mensch – Mann, Frau, Politiker, Bürger, Freund oder Feind – Augenblicke findet, seine Herzenshaltung zu hinterfragen, warum er etwas denkt, sagt und tut, vor allem, wenn er das öffentlich tut. Unsere Welt braucht in diesen Tagen aufgeheitzter, schmutziger Kampagnen dringend selbstkritische, achtsame Menschen, die mit sich und ihren Mitmenschen etwas mehr im Reinen sind.
Joachim Gerhardt

Kölnische/Bonner Rundschau Kölnische/Bonner Rundschau

Joachim Gerhardt, Pfarrer an der Bonner Lutherkirche und Pressesprecher des Kirchenkreises Bonn, schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner Rundschau, auf Seite 4 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr www.rundschau-online.de

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15.09.2018



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