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Wort zum Sonntag

Mit einem Lächeln

​2019 soll ein Jahr des Friedens werden. Ein frommer Wunsch. So formuliert es die Jahreslosung, also das zentrale Bibelwort für dieses Jahr: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 34, Vers 15). 

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Losung für den 23.02.2019

Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass man zugleich ackern und ernten, zugleich keltern und säen wird. Und die Berge werden von Most triefen, und alle Hügel werden fruchtbar sein. Ich will die Gefangenschaft meines Volkes Israel wenden, dass sie die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen sollen, dass sie Weinberge pflanzen und Wein davon trinken, Gärten anlegen und Früchte daraus essen. Amos 9,13-14

Der Seher Johannes schreibt: 

Ein Engel zeigte mir auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker. Offenbarung 22,2

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Der PROtestant ist die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft im Großraum Bonn.

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Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau:

Wie die Kinder

Wir sind alle mit diesen Gaben geboren geworden: sich am Leben zu freuen auch ohne jeden Anlass, vorbehaltlos zu lieben, sich voller Vertrauen in sicheren Armen zu wiegen, bis man in Frieden einschläft.

„Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen“, sagt Jesus den Erwachsenen - wie wahr (Foto: Fabian Korte/Lutherkgm. Bonn) „Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen“, sagt Jesus den Erwachsenen - wie wahr (Foto: Fabian Korte/Lutherkgm. Bonn)

Diese Gaben hat Jesus vor Augen als er den erwachsenen Menschen, die ihm nachfolgen wollen, einschärft: „Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht. Denn wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“ (Markusevangelium Kap.10)

Ich möchte mir das Kind in mir bewahren, auch mit mehr als 50 Jahren Lebenserfahrung. Einiges ist schon verloren gegangen auf dem Weg des Erwachsenwerdens. Enttäuschungen haben einen vorsichtig werden lassen mit zu viel Vertrauen und Liebe. Ein selbstverständliches Geben und Nehmen, wie es für Kinder lebenswichtig ist, hat sich in den Berechnungsmodus gewandelt „Was-bekomme-ich-wenn“.

Kinder sind offen und neugierig auf Neues. Missgunst und Hass, Verachtung und Rassismus sind dem Menschen nicht mit in die Wiege gelegt. Wir erlernen sie erst in dem Umfeld, in dem wir aufwachsen, von Menschen, die sie sich oft aus Angst oder Frustration zum Lebenscredo gemacht haben.

Ich wünsche mir daher in der Schule, in der Familie, in der Politik mehr Lehrerinnen und Lehrer der Achtsamkeit, der Nächstenliebe, der Friedfertigkeit. Nur so kann ein Zusammenleben auf der Welt gelingen. „Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen“, sagt Jesus an anderer Stelle (Matthäus 5, 9).

Viele Menschen haben mit den Lebensjahren einen dicken Panzer um das Kind in sich gebaut. Abrüstung in unserer so kriegerischen Welt fängt darum bei mir selbst an und der Frage: Habe ich Mut, das Kind in mir, das mit großer Sehnsucht auf ein tolles Leben hofft, nach außen zu lassen?

Genau dazu ermutigt Jesus. Und während die Volksseele, so wird erzählt, noch murrt und schimpft, warum so viele Kinder sich zu Jesus drängen, herzt er sie, legt ihnen die Hand auf und segnet sie. Was für ein Zeichen!
Joachim Gerhardt

Kölnische/Bonner Rundschau Kölnische/Bonner Rundschau

Joachim Gerhardt, Pfarrer an der Bonner Lutherkirche und Pressesprecher des Kirchenkreises Bonn, schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner Rundschau, auf Seite 4 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr www.rundschau-online.de

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06.10.2018



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