Willkommen!

Welkom - Welcome - Bienvenue!

Flaggen

> weitere Informationen

Wort zum Sonntag

Wie die Kinder

Wir sind alle mit diesen Gaben geboren geworden: sich am Leben zu freuen auch ohne jeden Anlass, vorbehaltlos zu lieben, sich voller Vertrauen in sicheren Armen zu wiegen, bis man in Frieden einschläft.

> Lesen Sie weiter ...

Spenden

Newsletter

Sie sind neugierig auf alles, was rund um die evangelische Kirche in Bonn passiert? Abonnieren Sie unseren Newsletter!

> weitere Informationen

Losung für den 24.10.2018

Wie kann ein Mensch sich Götter machen? Jeremia 16,20

Seht zu, dass euch niemand einfange durch die Philosophie und leeren Trug, die der Überlieferung der Menschen und den Elementen der Welt folgen und nicht Christus. Kolosser 2,8

Gottesdienste

Kerze

Hier finden Sie die Termine der Gottesdienste für die nächsten sieben Tage.

> weitere Informationen

Terminkalender

Veranstaltungen und Termine in der Region Bonn und im Kirchenkreis Bonn.

> weitere Informationen

PROtestant

Der PROtestant ist die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft im Großraum Bonn.

> weitere Informationen

Service
Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau:

Wie die Kinder

Wir sind alle mit diesen Gaben geboren geworden: sich am Leben zu freuen auch ohne jeden Anlass, vorbehaltlos zu lieben, sich voller Vertrauen in sicheren Armen zu wiegen, bis man in Frieden einschläft.

„Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen“, sagt Jesus den Erwachsenen - wie wahr (Foto: Fabian Korte/Lutherkgm. Bonn) „Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen“, sagt Jesus den Erwachsenen - wie wahr (Foto: Fabian Korte/Lutherkgm. Bonn)

Diese Gaben hat Jesus vor Augen als er den erwachsenen Menschen, die ihm nachfolgen wollen, einschärft: „Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht. Denn wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“ (Markusevangelium Kap.10)

Ich möchte mir das Kind in mir bewahren, auch mit mehr als 50 Jahren Lebenserfahrung. Einiges ist schon verloren gegangen auf dem Weg des Erwachsenwerdens. Enttäuschungen haben einen vorsichtig werden lassen mit zu viel Vertrauen und Liebe. Ein selbstverständliches Geben und Nehmen, wie es für Kinder lebenswichtig ist, hat sich in den Berechnungsmodus gewandelt „Was-bekomme-ich-wenn“.

Kinder sind offen und neugierig auf Neues. Missgunst und Hass, Verachtung und Rassismus sind dem Menschen nicht mit in die Wiege gelegt. Wir erlernen sie erst in dem Umfeld, in dem wir aufwachsen, von Menschen, die sie sich oft aus Angst oder Frustration zum Lebenscredo gemacht haben.

Ich wünsche mir daher in der Schule, in der Familie, in der Politik mehr Lehrerinnen und Lehrer der Achtsamkeit, der Nächstenliebe, der Friedfertigkeit. Nur so kann ein Zusammenleben auf der Welt gelingen. „Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen“, sagt Jesus an anderer Stelle (Matthäus 5, 9).

Viele Menschen haben mit den Lebensjahren einen dicken Panzer um das Kind in sich gebaut. Abrüstung in unserer so kriegerischen Welt fängt darum bei mir selbst an und der Frage: Habe ich Mut, das Kind in mir, das mit großer Sehnsucht auf ein tolles Leben hofft, nach außen zu lassen?

Genau dazu ermutigt Jesus. Und während die Volksseele, so wird erzählt, noch murrt und schimpft, warum so viele Kinder sich zu Jesus drängen, herzt er sie, legt ihnen die Hand auf und segnet sie. Was für ein Zeichen!
Joachim Gerhardt

Kölnische/Bonner Rundschau Kölnische/Bonner Rundschau

Joachim Gerhardt, Pfarrer an der Bonner Lutherkirche und Pressesprecher des Kirchenkreises Bonn, schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner Rundschau, auf Seite 4 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr www.rundschau-online.de

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

06.10.2018



© 2018, Evangelische Kirche in Bonn und der Region
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.