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Was hat die Vorstellung von einem Elefanten mit Gott, mit der Trinität, mit Pfingsten zu tun? Die Taube ist doch das Symbol für den Heiligen Geist. Aber es gibt einen weisen Bezug ... (Foto: J. Gerhardt)

Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau

Weise Erkenntnis

Es waren einmal vier weise Gelehrte, die wollten erkunden, wie ein Elefant aussieht. Sie alle waren blind. „Ganz klar: Ein Elefant ist wie eine starke Schlange“, sagte der Weise, der am Rüssel stand.

„Nein,  ein  Elefant  ist  wie  ein  harter Speer“, entgegnete der, der den Stoßzahn  berührte. „Vielmehr ist er wie ein unglaublich großer Luftfächer“, erwiderte der dritte. Seine Hände ertasteten das Ohr. „Ich finde, er ist eher wie ein Baumstamm“, erklärte der vierte Weise. Er fasste das Bein an.

Dieses Gleichnis stammt aus Indien und lässt sich wunderbar anwenden auf die Religionen und die Frage: Wer hat eigentlich die wahre Sicht? Die Geschichte lehrt: Alle haben Recht auf der Suche nach Gott und sehen vor ihrem inneren Auge doch nur den Teil des Ganzen, der ihnen nahe ist.

Mir hilft diese Geschichte auch, die Vorstellung von Gott in meiner eigener Religion zu verstehen. Mit Pfingsten und der Ausgießung des Heiligen Geistes ist nun die Trinität vollkommen: Vater, und Sohn und Heiliger. Der eine christliche Gott, an den ich glaube, hat viele Seiten, je nachdem aus welcher Situation ich an ihn herantrete oder er mir begegnet: Gott tröstet, heilt, vergibt, bestärkt, fordert heraus. Es gibt harte Seiten, an denen ich mich reibe und die ich nicht durchdringe, es gibt aber auch sehr weiche Seiten. Das Bild von einem Baum, an den ich mich anlehnen kann, hat genauso seine Bedeutung, wie der Zahn, der mich anstößt, auf die Beine zu kommen und aktiv zu werden oder wie der Fächer, der mir Luft zum Leben und frischen Wind schenkt.

Erst die Gesamtschau macht Gott zu dem einen Gott, an den ich glaube. Wenn ich ihn also umfassender begreifen möchte, sollte ich gut zuhören, was andere mir von ihren Erfahrungen und Sichtweisen erzählen.
Joachim Gerhardt

Kölnische/Bonner Rundschau Kölnische/Bonner Rundschau

Joachim Gerhardt, Pfarrer an der Bonner Lutherkirche und Pressesprecher des Kirchenkreises Bonn, schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner Rundschau, auf Seite 4 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr www.rundschau-online.de

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15.06.2019



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