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Wort zum Sonntag

Zweifeln und glauben

Es geht um Leben und Tod. Das Kind ist krank, sterbenskrank. Fast nichts ist schlimmer, als wenn Eltern das Gefühl haben, ihrem Kind nicht mehr helfen zu können. Es ist zum Verzweifeln. Zum Verzweifeln auch an Gott.

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Losung für den 28.01.2020

Siehe, wenn Gott zerbricht, so hilft kein Bauen; wenn er jemand einschließt, kann niemand aufmachen. Hiob 12,14

Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, und der zuschließt, und niemand tut auf: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschließen kann. Offenbarung 3,7-8

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Das aktuelle "Wort zum Sonntag" aus der Rundschau:

Zweifeln und glauben

Es geht um Leben und Tod. Das Kind ist krank, sterbenskrank. Fast nichts ist schlimmer, als wenn Eltern das Gefühl haben, ihrem Kind nicht mehr helfen zu können. Es ist zum Verzweifeln. Zum Verzweifeln auch an Gott.

Glauben und Zweifeln liegen nah beieinander, davon erzählt die Bibel in vielen berührenden Geschichten (Foto: M. Böschemeyer) Glauben und Zweifeln liegen nah beieinander, davon erzählt die Bibel in vielen berührenden Geschichten (Foto: M. Böschemeyer)

Warum mein Kind? Warum wir? Wer könnte das nicht nachempfinden. Und doch ist da irgendwo die Hoffnung, vielleicht als letzte Rettung, dass Gott doch etwas bewirkt, womit keiner mehr rechnet. Ein Wunder. „Ich glaube, hilf meinem Unglauben“ ruft der Vater Jesus an. Er schreit ihn geradezu an.

 

Für mich ist das eine der ergreifendsten Geschichten der Bibel, erzählt im Markusevangelium (Kap. 9). Auch eine Geschichte über den Glauben. Bewegt sich doch jeder Glaube immer wieder auf einen schmalen Grad zwischen Zuversicht und Zweifeln. Und in einer Lebenskrise umso mehr.

 

Und dann geschieht das Unfassbare. Jesus heilt den Jungen. Und zwar, ohne dass der Glaube des Vaters ein anderer geworden wäre. Ohne dass der Zweifel ausgeräumt oder die klagenden Fragen beantwortet worden wären.

 

Das ist es, was diese Geschichte für mich so ermutigend macht. Weil sie klar macht: Der Zweifel ist nicht das Gegenstück zum Glauben. Er gehört dazu. Entscheidender ist, wie ich damit umgehe und ob ich bereit bin, den Zweifel auch mal stehen zu lassen.

 

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“ Der Satz des Vaters ist die Jahreslosung, also der zentrale Bibeltext für 2020. Welch wichtige Botschaft: Ich kann mich an Gott wenden, auch wenn er mir unglaublich weit weg erscheint. Dem Vater des Jungen hat das damals gereicht. Und es reicht auch heute.

Joachim Gerhardt

Kölnische/Bonner Rundschau Kölnische/Bonner Rundschau

Ein geistlicher Impuls

 

Joachim Gerhardt, Pfarrer an der Bonner Lutherkirche und Pressesprecher des Kirchenkreises Bonn, schreibt alle drei Wochen das "Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner Rundschau, auf Seite 4 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr: www.rundschau-online.de

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11.01.2019



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