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Das aktuelle „Wort zum Sonntag" aus der Rundschau:

Gegen Virus, Tod und Teufel

Heute, 503 Jahre nach dem Beginn der Reformation, erleben wir eine Zeit, die auch Martin Luther vertraut gewesen wäre. Eine Zeit voller Angst vor Krankheit und grassierender Pandemie.

Martin Luther immer aktuell und berührend, auch 500 Jahre nach der Reformation wie hier bei der großen „Reformationsgala" der Kirche in Bonn im Jubliäumsjahr 2017 (Bild. Archiv KK Bonn) LupeMartin Luther immer aktuell und berührend, auch 500 Jahre nach der Reformation wie hier bei der großen „Reformationsgala" der Kirche in Bonn im Jubliäumsjahr 2017 (Bild. Archiv KK Bonn)

Dem Reformator waren wie viele seiner Zeitgenossen kaum behandelbare Erkrankungen ein täglicher Begleiter. Den Ausbruch der Pest hat Luther hautnah miterlebt. „Der Satan hängt an mir mit gewaltigen Seilen und will mich in die Tiefe ziehen“, konnte er seine eigene Krankheitsgeschichte in sehr drastische Worte und Bilder kleiden.

 

Doch wichtig am Ende: Krankheiten, Seuchen sind für ihn keine Strafe Gottes oder Folge persönlichen Fehlverhaltens. Sie gehören wie Leid und Tod zum Leben dazu. Der Gott, den Luther so bahnbrechend neu wiederfand, der ist kein strafender, sondern ein ganz und gar liebender. „Ein glühender Backofen voller Liebe.“ Einer, der den Menschen zwar nicht leicht über die dunklen Täler hinweghebt, der ihn aber hindurchführt. Der Mut und Zuversicht gibt zum Leben.

 

So kann der Glaube auch heute eine wichtige Rolle spielen. Weil er Krankheit und Tod nicht verdrängt oder nicht ernst nimmt. Aber er nimmt Virus, Tod und Teufel viel von seinem Schrecken.

 

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ Viele Gemeinden haben in den vergangenen Monaten dieses Bibelwort (2. Timotheus 1,7) auf Plakaten und Bannern an ihre Kirche gehängt. Das ist gut und ganz Luther. Und das ist das Signal, das auch vom Reformationstag dieses Jahr ausgehen sollte: Vertrauen wir auf Gott. Und ziehen wir daraus die nötige Kraft, die wir brauchen, für zwei Dinge: um selbst nicht unterzugehen und anderen zu helfen, die unsere Hilfe brauchen.
Joachim Gerhardt

Kölnische/Bonner Rundschau Kölnische/Bonner Rundschau

Geistlicher Impuls zum Sonntag

Joachim Gerhardt, Pfarrer an der Bonner Lutherkirche und Pressesprecher des Kirchenkreises Bonn, schreibt alle drei Wochen das „Wort zum Sonntag" in der Gesamtausgabe der Kölnischen/Bonner Rundschau, auf Seite 4 in der der großen Tageszeitung in der Köln-/Bonner Region. Hier erfahren Sie mehr: www.rundschau-online.de  

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31.10.2020



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