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Neuer PROtestant erschienen - Osterausgabe musikalisch

Kirchenmusik im Trend

Die klassische Kirchenmusik, ganz besonders Johann Sebastian Bach, ist und bleibt das Highlight protestantischer Kirchenmusik. Das unterstreicht eine Umfrage unter prominenten Kulturschaffenden in der Bonner Region in der aktuellen Ausgabe des PROtestant.

Konrad Beikircher: Bach gibt mir das Gefühl von Schmerz und Glück. (Foto: R.Traenert) Konrad Beikircher: Bach gibt mir das Gefühl von Schmerz und Glück. (Foto: R.Traenert)

 Kabarettist Konrad Beikircher zerschneidet es bei der Matthäus-Passion „das Herz vor Glück und Schmerz“. Das Oratorium sei „eines der größten Musikwerke überhaupt“, schreibt Beikircher und berichtet von seiner einmaligen Rettungsaktion der Originalhandschriften mit Freunden vor zwei Jahren. Für Professor Heribert Beissel, Leiter der Klassischen Philharmonie Bonn und des Chur Cölnischen Chores, gilt: „Kein Weihnachten ohne Messias und keine Fastenzeit ohne Bachpassion.“ Bachs h-Moll-Messe sei für ihn bis heute unübertroffen. Der Literatin Karin Hempel-Soos zufolge, die selbst dem Glauben skeptisch gegen-über steht, hat Johann Sebastian Bach den direkten Draht, „das rote Telefon zu Gott, um das ich ihn immer wieder beneide“.

 

Aufführung eines Bachschen Oratoriums in der Bonner Kreuzkirche mit Karin Freist-Wissing und Stefan Horz (rechts).(Foto: Horst Müller) LupeAufführung eines Bachschen Oratoriums in der Bonner Kreuzkirche mit Karin Freist-Wissing und Stefan Horz (rechts).(Foto: Horst Müller)

So und anders setzen weitere Kulturgrößen wie der Bonner Orgelbauer Philipp Klais, der Leiter des Sinfonieorchesters und der Big Band des WDRs Thomas Klipp, Marianne Pitzen vom FrauenMusem, der Feuilleton-Chef des Bonner General Anzeigers Ulrich Bumann oder die Chanson-Sängerin Stefania Adomeit persönliche wie überraschende Akzente zur Frage: Mein kirchenmusikalisches Highlight. Wer hätte gedacht, dass der Bonner Kulturdezernent Dr. Ludwig Krapf in seiner persönlichen Top-Ten ganz oben das protestantische Kirchenlied notiert: „Der Mond ist aufgegangen“.
Der PROtestant berichtet zudem über ein in der Region bislang einmaliges Experiment „Oper in der Kirche“ und stellt ambitionierte Musiker und Kantoren vor, die ihre Arbeit wie der Godesberger Hans-Peter Glimpf oder der Auerberger Thomas Neuhoff auch ausgesprochen „zeitpolitisch“ und „anstößig“ verstehen. Ferner bietet der PROtestant exklusiv ein Gespräch mit dem Troisdorfer Saxophonisten Jürgen Hiekel zu dem Thema „Was hat Jazz in der Kirche zu suchen?“ und „Wieviel Ekstase verträgt die Kirche?“

 

 

PROtestant: die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft. PROtestant: die evangelische Zeitung für Multiplikatoren aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft.

Der PROtestant ist eine Zeitung für Multiplikatoren in Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirschaft in der Bonner Region. Er erscheint (seit 1997) drei Mal im Jahr und ist kostenlos erhältlich: Kirchenkreis Bonn, Adenauerallee 37, 53113 Bonn (Tel.: 0228 / 6880 300, presse@bonn-evangelisch.de). 

Weitere Infos: www.ekir.de/protestant

 

Joachim Gerhardt /

 


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