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Gemeinsames Wort der Bonner Kirchen zum Ende des Ramadans:

Gute Nachbarschaft fördern

Die katholische und evangelische Kirche in Bonn und der Region haben sich mit einem gemeinsamen Wort zum Ende des Fastenmonats Ramadan an die muslimischen Nachbarinnen und Nachbarn, Gemeinden, Vereine, Institutionen in Bonn gewandt.

Mehr Respekt und Gerechtigkeit: ein Anliegen für Christen und Muslime - auch in Bonn und der Region. (Foto: Joachim Gerhardt) Mehr Respekt und Gerechtigkeit: ein Anliegen für Christen und Muslime - auch in Bonn und der Region. (Foto: Joachim Gerhardt)

In dem gemeinsamen Wort betonen Stadtdechant Wilfried Schumacher, Superintendent Eckart Wüster sowie der Islambeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Bonn, Pfarrer Uwe Grieser, ihren Wunsch, „die gute Nachbarschaft in unserer Stadt und Region zu fördern“.
 
„Wir nehmen Ängste und Sorgen ernst, die sich auf den Missbrauch von Religion beziehen“, schreiben die Kirchenvertreter. „Wir nehmen jedoch auch in den Blick, was wir häufig zu wenig erfahren, aber bei Reisen oder Begegnungen vor Ort erleben und durch eine interessierte Beschäftigung mit Ihrer Religion erfahren können: dass im Islam ein großer geistlicher und kultureller Reichtum lebendig ist.“ Der gemeinsame Brief der großen Kirchen wünscht den Muslimen Gottes Segen und schließt mit dem Aufruf: „Lassen Sie uns mit allen  Menschen guten Willens für mehr Respekt und Gerechtigkeit eintreten.“
 
Der Fastenmonat Ramadan endet dieses Jahr mit dem Fest des Fastenbrechens vom 11.-13. Oktober. Das Fest kann je nach Glaubensrichtung bis zu drei Tage dauern.

Der Wortlaut des gemeinsamen Wortes finden Sie unten auf dieser Seite zum Download.

 

 

 

Joachim Gerhardt /

 


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