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Advent

Das Vorbild aller Adventskränze leuchtet in der Kreuzkirche

Die evangelische Kreuzkirche, die große Bonner Innenstadtkirche am Kaiserplatz, lässt eine alte Tradition wieder aufleben. Zum ersten Advent entzündet die Gemeinde das Vorbild aller Adventskränze: den original Wichern-Adventskranz.

Der Kranz hat 24 Kerzen, 20 rote sowie vier dicke weiße Kerzen für die Adventssonntage. Die Aktion ist Bonner Auftakt zum bundesweiten Wichern-Gedenkjahr 2008. Johann Hinrich Wichern, geboren am 21. April 1808, ist Pionier der christlichen Sozialarbeit im 19. Jahrhundert und Begründer des bekannten „Rauen Hauses“, eines Heims für verwahrloste Kinder in Hamburg, eines der ersten Heime dieser Art in Deutschland.

Mit einem alten Wagenrad und 24 Kerzen schuf Wichern 1839 den Vorläufer aller Advents-kränze, um seinen Kindern „ein Licht in dunkler Zeit aufgehen zu lassen“ und ihnen die Zeit bis Weihnachten zu verkürzen. Ein Kreis von Ehrenamtlichen der Kreuzkirchengemeinde hat den Wichern-Adventskranz nach Originalplänen in Eigenarbeit nachgebaut. Der Kranz wird in der Kreuzkirche, der größten evangelischen Kirche im Rheinland, bis Weihnachten zu besichtigen sein. Die Kirche ist auch werktags von 10.00 – 17.00 Uhr geöffnet.
 

 

Evangelische Kreuzkirche am Kaiserplatz: ein Bonner Wahrzeichen. (Foto: J.Gerhardt) Evangelische Kreuzkirche am Kaiserplatz: ein Bonner Wahrzeichen. (Foto: J.Gerhardt)

Im Festgottesdienst am 1.Adventssonntag um 10.00 Uhr mit Pfarrer Gerhard Schäfer lädt zudem die Kantorei der Gemeinde zum Mitsingen der Kantate „Ihr lieben Christen, freut euch nun“ von Dietrich Buxtehude ein. Leitung hat Kantorin Karin Freist-Wissing. Im Anschluss an den Gottesdienst  – auch das eine neue Aktion – zieht ein etwa 20-Personen starker Chor aus Mitgliedern der jungen Erwachsenengruppe „mittendrin“ im Geiste Wicherns in Krankenhäuser und Altenheime der Bonner Innenstadt um Menschen, die nicht am Gottesdienst teilnehmen können, Adventslieder zu singen und kleine Geschenke zu überreichen, u.a. im Elisabethkrankenhaus (Beginn 14.00 Uhr), dem Marienheim und dem Perthesheim.

 

 

 

Joachim Gerhardt /

 


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