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Superintendent Wüster im Bonner General-Anzeiger:

Erfülltes Leben 2009

Schon Tradition hat das Neujahrswort des Bonner Superintendenten im Bonner General-Anzeiger. Lesen Sie hier Pfarrer Eckart Wüsters Gedanken zur Jahreslosung:

Liebe Leserin, lieber Leser!

Nichts ist unmöglich, also mit anderen Worten: alles ist möglich. Dieser Satz ist schlicht falsch. Wir erfahren täglich unsere Begrenzungen, sowohl im persönlichen, als auch im gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Leben.
Wieder stellen wir evangelische Christen das neue Jahr 2009 unter eine Jahreslosung. Sie stammt aus dem Lukasevangelium. Jesus sagt: „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich“ (Lukas Kap. 18, Vers 27). Also ist doch alles möglich?
Nein. Vielleicht kann uns die Jahreslosung daran erinnern, dass unsere Begrenzungen bleiben. Vielleicht könnten uns die Worte Jesu von unseren Allmachtsphantasien befreien, die meinen, alles sei möglich. Vielleicht könnten wir ein wenig bescheidener werden. Vielleicht könnten wir uns dann auf die Wege Gottes besinnen, die Wege der Liebe und des Friedens sind; diese Wege sind immer möglich. Wir müssten sie nur wirklich gehen. Dann wird auch in Zukunft für uns nicht alles möglich sein. Aber ein erfülltes Leben könnten wir finden, also ein Leben, in dem wir Zufriedenheit erfahren. Das wäre doch schon sehr viel.

Ich wünsche Ihnen ein gutes, zufriedenes neues Jahr.

Ihr Pfarrer Eckart Wüster
Superintendent
Evangelische Kirche Bonn

Lesen Sie mehr: Im Bonner General-Anzeiger: www.ga-bonn.de

 

 

 

ger / 31.12.2008

 


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