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Kirchen laden zu Diskussion:

Neue Moschee in Witterschlick?

Moscheebauten führen zum Teil zu heftigen Kontroversen: in Köln, in Bonn, nun auch in Witterschlick. Die Kirchen vor Ort laden am 13. Oktober 2008 im evangelischen Gemeindehaus Witterschlick zu einem Gesprächsabend mit Pfarrer Andreas Schneider.

Kirche und Moschee beieinander - in Deutschland noch ein für viele ungewohntes Bild. (Foto: Joachim Gerhardt) Kirche und Moschee beieinander - in Deutschland noch ein für viele ungewohntes Bild. (Foto: Joachim Gerhardt)

An der Seite seines katholischen Kollegen Pfarrer Rainald Ollig wird Schneider den Abend moderieren. Gegenstand der Diskussion ist der Neubau und die Erweiterung der Moschee im Gewerbegebiet Witterschlick durch den türkischen Moscheeverein (DITIB).

Wie soll die neue Moschee aussehen? Wird bald der Muezzinruf durch Witterschlick erschallen? Warum überhaupt eine neue Moschee? Was ist eigentlich DITIB? Was soll in der neuen Moschee alles angeboten werden? Welche Form islamischen Glaubens findet sich eigentlich in der Moschee? - Um diese Fragen, die viele Menschen bewegen, soll es auf Wunsch der örtlichen Kirchengemeinden gehen.

Pfarrer Andreas Schneider: "Die Fragen zeigen, dass Christen und Muslime, obwohl sie seit Jahren miteinander in Witterschlick leben, doch relativ wenig Kontakt miteinander haben und zu wenig voneinander wissen." Der ökumenische Gesprächsabend mit Vertretern des lokalen Moscheevereins unter dem Motto "Neue Moschee in Witterschlick?" am Montag, 13. Oktober 2008 um 20.00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus (Witterschlicker Allee 4a) soll Aufklärung bringen und laut Schneider "mehr Transparenz in eine schwierige Debatte".

 

 

 

Joachim Gerhardt/EB /

 


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