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Feidman & Eisenberg in der Bonner Kreuzkirche

Musikalische Perlenkette aus Klassik und Klezmer

Lachen und weinen, singen und klagen - all das scheint die Klarinette zu können, wenn Giora Feidman sie spielt. Am Mittwochabend gab der "König des Klezmer" zusammen mit Matthias Eisenberg an der Orgel ein mitreißendes Konzert in der Bonner Kreuzkirche.

Die Töne tanzen zu seinem Takt: Giora Feidman in der Bonner Kreuzkirche. (Foto: K.Gerhardt) LupeDie Töne tanzen zu seinem Takt: Giora Feidman in der Bonner Kreuzkirche. (Foto: K.Gerhardt)

Das Publikum in der vollbesetzten evangelischen Stadtkirche lauschte dem kongenialen Duo und seinem weitgespannten Programm von Astor Piazzolla bis Johann Sebastian Bach, Klezmer und Klassik. Der gebürtige Argentinier Feidman, der in Deutschland stets vor ausverkauften Häusern spielt, hatte mit dem Dresdener Organisten Matthias Eisenberg auch an diesem Bonner Januarabend einen ebenbürtigen Partner an der großen Kreuzkirchenorgel gefunden. Mozarts Klarinettenkonzert A-Dur zum Mitsummen erwärmte Jung wie Alt in den eher kühlen Bänken der Kirche nicht weniger als Georges Bizets Opernklassiker "Habanera" oder jiddische Weisen in der so unverwechselbar typisch enthusiatisch-zärtlicher Feidman-Interpretation. Jüdisches und christliches Musikgut verbanden sich, nahezu ohne Unterbrechung aneinandergereiht, zu einer 90-minütigen meisterhafte Perlenkette. Ein kostbarer Abend - zu recht mit großem Applaus bedacht.   

 

 

 

 

Klaudia Gerhardt /

 


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