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Kreissynode tagt am 17. Mai

Über die Zukunft des regionalen Jugendreferats

Der Jugend eine Perspektive geben - das soll Motto der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Bonn sein. Das Kirchenparlament tagt am 17. Mai im Gemeindehaus an der Lutherkirche in Bonn-Poppelsdorf. Auch der Umzug des EED ist ein Thema.

Jugend und Kirche: Die evangelische Kirche ist der größte freie Träger offener Jugendarbeit in Bonn und Region. (Foto: Joachim Gerhardt) LupeJugend und Kirche: Die evangelische Kirche ist der größte freie Träger offener Jugendarbeit in Bonn und Region. (Foto: Joachim Gerhardt)

Den 85 Vertreterinnen und Vertreter aus elf Kirchengemeinden aus Bonn, Bornheim und Alfter liegt ein Antrag vor, das gemeinsame Jugendreferat mit dem Nachbarkirchenkreis „An Sieg und Rhein“ dauerhaft weiterzuführen. Laut Superintendent Eckart Wüster hat sich ein zweijährig befristeter Probelauf mit der Kooperation „mehr als bewährt“. „Wir brauchen für die Unterstützung der Jugendarbeit in den Gemeinden eine zentrale Stelle für die politische Lobbyarbeit sowie für große Projekte und Fortbildungen der vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden“, wirbt Wüster für die in Bonn lange Zeit nicht unumstrittene hauptamtliche Stelle auf Kirchenkreisebene. „Die evangelische Kirche ist der größte freie Träger offener Jugendarbeit in Bonn und der Region“, ergänzt Jugendreferent Stephan Langerbeins.

Die Kreissynode wird auf ihrer Tagung am Samstag, 17. Mai 2008, von 9.00 bis 13.30 Uhr im Gemeindehaus an der Lutherkirche Kurfürstenstraße. 20d, 53115 Bonn-Poppelsdorf über die Vorlage des Kreissynodalvorstands (KSV) beraten. Den Bonnern kostet die Beteiligung an dem gemeinsamen Jugendreferat jährlich 30.000 Euro.

Das Bonner Kirchenparlament wird sich auf seiner Frühjahrstagung zudem mit der Pfarrstelle für Behindertenarbeit im Diakonischen Werk (DW) beschäftigen. Die Stelle von Pfarrerin Michaela Schuster soll um ein Viertel auf eine ganze Stelle aufgestockt werden. Der Beschluss trägt laut Diakoniechef Ulrich Hamacher der „wachsenden Arbeit in diesem uns so wichtigen Bereich Rechnung“. Das DW selbst ist auch Thema. Hamacher wird vorstellen, wie und warum die Bonner Diakonie eine Änderung ihrer Rechtsform plant. Vorgesehen ist eine Umwandlung in eine gemeinnützige GmbH. Damit soll die Diakonie auf Dauer gestärkt werden und schneller auf Veränderungen reagieren können. Einigkeit besteht darin, auf keinen Fall die grundlegende Verbindung zwischen Kirche und Diakonie zu lösen. Entschieden wird jedoch erst auf der Herbstsynode.

Zudem liegt der Synode eine kritische Erklärung zum Umzug des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) von Bonn nach Berlin vor. Gewählt wird auch: und zwar die vier Bonner Vertreterinnen und Vertreter für die Synode der Rheinischen Landeskirche. Die Tagung der Synode ist wie immer öffentlich.

 

 

 

Joachim Gerhardt /

 


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