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Superintendenten danken Rettungskräften:

„Weihnachtsbotschaft gibt Kraft und Halt“

Mit einem Dankesbrief haben sich die Superintendenten der drei evangelischen Kirchenkreise in der Region (An Sieg und Rhein, Bad Godesberg-Voreifel, Bonn) an die Mitarbeitenden von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten gewandt.

Im Einsatz - oft an der Grenze der eigenen Belastbarkeit und immer zum Wohl anderer. (Foto: Notfallseelorge.de) Im Einsatz - oft an der Grenze der eigenen Belastbarkeit und immer zum Wohl anderer. (Foto: Notfallseelorge.de)

„Wir danken Ihnen allen für Ihren Dienst, der für so viele Mitmenschen ein Segen ist und wünschen Ihnen, dass es in Ihrem privaten und beruflichen Umfeld Menschen gibt, die ein Segen für Sie sind“, heißt es in dem Brief anlässlich des Weihnachtsfestes. Ein Fest, an dem viele Rettungskräfte in Bonn und der Region wie üblich wieder im Einsatz sein werden, während andere feiern können.

Die Superintendenten drücken ihre hohe Wertschätzung für die Arbeit der Rettungskräfte aus, die oft weit mehr sei als der professionelle Dienst und rund um die Uhr geleistet werde. Den leitenden evangelischen Pfarrern, Hans Joachim Corts, Dr. Eberhard Kenntner und Eckart Wüster, ist es durchaus bewusst, dass angesichts der Erfahrung von Leid und Tod die Frage nach Gott laut werden kann. Sie machen Mut mit dem menschlichen Erfahrungsschatz, der Christinnen und Christen seit Urzeiten begleitet: „Auch vor 2000 Jahren war die Welt voll von Katastrophen und menschlichen Tragödien. Und auch damals zweifelten die Menschen angesichts von soviel Elend an Gott. Mitten hinein in dieses menschliche Elend, in die Hoffnungslosigkeit, die Armut, die Angst wurde Gott geboren, schutzlos und wehrlos und auf Hilfe angewiesen. Die Nöte dieser Welt haben trotzdem nicht aufgehört. Aber die Geburt Gottes mitten in das menschliche Elend gibt vielen Menschen Kraft und Halt, die Tragödien zu ertragen und über das Maß der menschlichen Kräfte hinaus für andere da zu sein. In diesem Sinne sind Sie, die Sie am Heiligen Abend und an den anderen 364 Abenden Dienst tun, ganz nahe bei den Geschehnissen in der Krippe zu Bethlehem vor 2000 Jahren.“

 

 

 

 

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