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Gottesdienst im Bonner Kunstmuseum:

"Nichts zu fassen"

Ein Werk des zeitgenössischen deutschen Malers und Bildhauers Anselm Kiefer steht im Mittelpunkt des „Gottesdienst im Kunstmuseum“ mit Pfarrer Jürgen Faber und Vizedirektor Dr. Christoph Schreier am Mittwoch, 18. März 2009, 19.00 Uhr im Kunstmuseum Bonn.

Das Bonner Kunstmuseum: Immer wieder ein Ort anspruchsvoller wie anstößiger Begegnungen von Kunst und Kirche. (Foto: Stadt Bonn) LupeDas Bonner Kunstmuseum: Immer wieder ein Ort anspruchsvoller wie anstößiger Begegnungen von Kunst und Kirche. (Foto: Stadt Bonn)

Unter dem Motto „Nichts zu fassen“ denken Pfarrer Jürgen Faber und Dr. Christoph Schreier im Dialog über Intentionen des Werks "Volkszählung" nach mit biblischen und literarischen Assoziationen. Der Gottesdienst wird musikalisch gestaltet durch Klarinettenimprovisationen des Bonner Musikers Matthias Seufert. Veranstalter ist der Verein „KunstRaumKirche“ der Lutherkirchengemeinde Bonn in Kooperation mit dem Bonner Kunstmuseum.

Das Werk „Volkszählung“ ist im Juni im Rahmen eines Werkraums von Anselm Kiefer im Bonner Kunstmuseum zu sehen. Der 1945 in Donaueschingen geborene Künstler ist als ein Vertreter einer geschichts- und mythenbezogenen Malerei bekannt geworden. Für Kiefers Kunst, für seine Malerei wie seine Installationen, spielen daher Textüberlieferungen eine große Rolle. Mystik und Kabbala, Philosophen und Dichter haben sein Werk vielfach inspiriert. Kiefer zählt zu den meist diskutierten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit. In seinem gesamten Schaffen setzt sich Kiefer mit der Vergangenheit auseinander und berührt Tabu- und Reizthemen der jüngeren Geschichte. 2008 wurde Anselm Kiefer als erstem bildendem Künstler der „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels“ verliehen.

Der Verein „KunstRaumKirche“ der Bonner Lutherkirchengemeinde feiert – bundesweit einmalig – seit zwölf Jahren zwei Mal jährlich  in den Räumen des Kunstmuseums (Friedrich-Ebert-Allee 2 / Museumsmeile Bonn) einen in der Form sehr offenen Gottesdienst, der sich thematisch an einem aktuell ausgestellten Werk orientiert. Nach dem Gottesdienst besteht bei Brot und Wein die Gelegenheit zur Diskussion. Eintritt frei.

Kontakt: Pfarrer Jürgen Faber, Tel.: 0228 / 242 53 95.

 

 

 

Joachim Gerhardt /

 


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