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Neue Pfarrerin am Universitätsklinikum:

Wibke Janssen möchte Seelsorgerin für Patienten, Ärzte und Mitarbeitende sein

Herzlich Willkommen! Dr. Wibke Janssen ist ab sofort neue Pfarrerin und Seelsorgerin am Bonner Universitätsklinikum.

Pfarrerin Dr. Wibke Janssen (Mitte) im Kreis ihrer Kollegin von der Klinikselsorge und Synodalassessor Pfarrer Wolfgang Harnisch (1.v.l.). (Foto: Meike Böschemeyer) LupePfarrerin Dr. Wibke Janssen (Mitte) im Kreis ihrer Kollegin von der Klinikselsorge und Synodalassessor Pfarrer Wolfgang Harnisch (1.v.l.). (Foto: Meike Böschemeyer)

Der stellvertretende Superintendent, Synodalassessor Pfarrer Wolfgang Harnisch, führte Pfarrerin Dr. Wibke Janssen (44) in einem festlichen Gottesdienst in der Klinikkirche auf dem Gelände des Bonner Universitätsklinikums in ihr Amt als neue Krankenhausseelsorgerin ein. Der Kirchenkreis Bonn und die Krankenhausseelsorge begrüßten die neue Kollegin anschließend mit einem fröhlichen Empfang im ökumenischen „Haus der Seelsorge“ an der Klinikkirche.

 

 

Erfahrene Seelsorgerin: Pfarrerin Wibke Janssen bei ihrer Einführung. (Foto: Meike Böschemeyer) LupeErfahrene Seelsorgerin: Pfarrerin Wibke Janssen bei ihrer Einführung. (Foto: Meike Böschemeyer)

Pfarrerin Dr. Wibke Janssen, geboren am 30. Juni 1965 in Norden (Ostfriesland), lehrte zuletzt Kirchengeschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt. In Bonn, wo sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt, ist sie keine Unbekannte: Sie absolvierte ihren Probedienst an der Kreuzkirche in der Bonner Innenstadt, war Studieninspektorin im Adolf Clarenbach-Haus, einem evangelischen Studierendenwohnheim, und engagierte sich in der Notfallseelsorge Bonn/Rhein-Sieg. Seit zwei Jahren moderiert sie auch den bekannten Bonner Wissenschaftstalk „Grips & Geist“.

Die Stelle als Krankenhausseelsorgerin ist für Pfarrerin Janssen eine neue Herausforderung: „In meiner Arbeit ist mir wichtig, von der Menschenfreundlichkeit Gottes zu künden. Das ist in der Klinikseelsorge eine besondere Herausforderung. Denn ich begegne Menschen, die mit Krankheit und Leid, manche auch mit Tod konfrontiert werden und aus ihrem gewohnten Alltag herausgerissen sind. Ich möchte Menschen in dieser Situation begleiten mit meinem Glauben, dass Gott alles umgreift, was Menschen ergreift. Als Krankenhausseelsorgerin bin ich für alle Menschen der Klinik ansprechbar, für Angehörige, Pflegende, Ärztinnen und Ärzte.“

Als Predigttext für den Einführungsgottesdienst hatte sich Pfarrerin Janssen gewählt: „Der Geist weht, wo er will.“ (Johannes 3,8), „weil hier das im guten Sinne Unberechenbare Gottes zum Ausdruck kommt. Gott kann auch im tiefsten Leid Hoffnung aufscheinen lassen und  ist für manche überraschende Wendung gut. Gottes Geist weht, wo er will und nicht, wo ich Wind mache, das entlastet und nimmt einen zu hohen Anspruch von meinen Schultern“, so Pfarrerin Janssen.

 

 

 

Joachim Gerhardt / 28.10.2009

 


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