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Grußwort der Kirchen in Bonn und der Region zum Ende des Ramadan:

Hilfe für Pakistan und Menschen in der Not

Die katholische und evangelische Kirche in Bonn und der Region haben sich mit einem gemeinsamen Wort zum Ende des Fastenmonats Ramadan an die muslimischen Nachbarinnen und Nachbarn, Gemeinden, Vereine, Institutionen gewandt.

In guter Tradition grüßen die Kirchen in Bonn die muslimischen Nachbarn mit einer Grußbotschaft zum Ende des Ramadan. (Foto: Ayla Wessel). In guter Tradition grüßen die Kirchen in Bonn die muslimischen Nachbarn mit einer Grußbotschaft zum Ende des Ramadan. (Foto: Ayla Wessel).

Darin betonen Stadtdechant Wilfried Schumacher sowie die Superintendenten Eckart Wüster (Kirchenkreis Bonn) und Hans Joachim Corts (An Sieg und Rhein),  ihren Wunsch, die gute Nachbarschaft in unserer Stadt und Region zu fördern und rufen dazu auf, sich gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit unter den Menschen und zwischen den Kulturen und Religionen vor Ort wie in der Welt einzusetzen. Hier die Grußbotschaft im Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in diesen Tagen erwarten Sie mit Freude den Höhepunkt des Monats Ramadan, den Sie mit dem Fest des Fastenbrechens feiern werden. Dazu senden wir Ihnen, Ihren Familien und Gemeinden, sehr herzliche Grüße und Segenswünsche. Fasten und Beten schärfen unsere Aufmerksamkeit für Gott und die Menschen. Sie bringen uns das Schicksal von Notleidenden vor Augen und das Gebot zum Helfen in Erinnerung.

Seit Wochen bewegen uns besonders die Nachrichten aus Pakistan. Wie in Ihren Moscheegemeinden werden auch bei uns Kollekten gesammelt, damit Obdachlose Zelte bekommen und Hungernde mit Wasser und Brot versorgt werden können. Wir beten für die Einsatzkräfte und hoffen, dass die Hilfe ankommt. Wir schätzen es sehr, dass sich christliche und muslimische Glaubensweisen, so verschieden sie im Einzelnen sein können, gerade auch in dem Anliegen sehr nah kommen, für Gerechtigkeit einzutreten und Menschen in Not beizustehen. 

Mit Sorge sehen wir, dass im Nachbarland Afghanistan nach wie vor kein Frieden in Sicht ist. In Israel/Palästina suchen Menschen verzweifelt nach Perspektiven für Gerechtigkeit. Im Irak gibt es weiterhin Anschläge. Und es sind noch viele weitere Länder auf der Weltkarte verzeichnet, deren Bevölkerung leiden muss. Was für ein großes Gut ist der Frieden und wie dankbar können wir sein für demokratische Verhältnisse und soziale Netzwerke in unserem Land. Tragen wir gemeinsam dafür Sorge, dass dieses große Gut erhalten bleibt, nach dem sich viele Menschen sehnen.

Das „Gemeinsame Wort der Bonner Kirchen“ finden Sie auch unter www.kath-bonn.de sowie www.bonn-evangelisch.de


 

 

 

 

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