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Einführung in Schulpfarrstelle

Pfarrerin Hilke Hepke-Hentschel wieder auf der Schulbank

Pfarrerin Hilke Hepke-Hentschel wird am Donnerstag, 11. November 2010, mit einem Gottesdienst um 9.30 Uhr in St. Thomas Morus (Pommernstr.1, Bonn-Tannebusch) von Superintendent Eckart Wüster in ihre neue Schulpfarrstelle eingeführt.

Pfarrerin Hilke Hepke-Hentschel bei ihrer Ordiantion vor der Apostelkirche in Bonn-Tannenbusch 2006 mit Synodalassessor Wolfgantg Harnisch. (Foto: Archiv privat) LupePfarrerin Hilke Hepke-Hentschel bei ihrer Ordiantion vor der Apostelkirche in Bonn-Tannenbusch 2006 mit Synodalassessor Wolfgantg Harnisch. (Foto: Archiv privat)

Ihre Stelle ist die 9. kreiskirchliche Pfarrstelle im Evangelischen Kirchenkreis Bonn und umfasst die Erteilung evangelischer Religionslehre an der Astrid-Lindgren-Schule und an der Christophorus-Schule (Förderschulen) in Bonn.

Nach dem ökumenischen Schulgottesdienst mit der festlichen Einführung, den Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnern und Lehrer gemeinsam gestalten werden, lädt der Kreissynodalvorstand mit Superintendent Eckart Wüster zu einem Umtrunk in der Christophorusschule (Waldenburger Ring 40, Bonn-Tannenbusch) ein.

Pfarrerin Hilke Hepke-Hentschel (42) war zuletzt bereits tätig an den beiden Schulen, für deren Dienst sie nun offiziell eingeführt wird. Davor war sie Pfarrerin der Apostelkirchengemeinde Bonn-Tannenbusch. Hier wurde sie 2006 auch ordiniert. Sie ist verheiratet mit Pfarrer Martin Hentschel, Gemeindepfarrer in Tannenbusch und Dransdorf. Gemeinsam haben sie drei kleine Kinder.

 

 

Hilke Hepke-Hentschel versteht sich als Pfarrerin für Schüler, Eltern und Lehrer. (Foto: privat) Hilke Hepke-Hentschel versteht sich als Pfarrerin für Schüler, Eltern und Lehrer. (Foto: privat)

Seit dem 1. Februar diesen Jahres arbeitet Pfarrerin Hilke Hepke-Hentschel mit einer halben Stelle an den beiden Förderschulen im Rahmen eines so genannten "Gestellungsvertrages". Das heißt der evangelische Kirchenkreis ist der Anstellungsträger und das Land stellt die finanziellen Mittel zur Erteilung von evangelischer Religionslehre zur Verfügung.

Pfarrerin Hepke-Hentschel versteht sich als Schulpfarrerin:  „Gerne möchte ich auch Zeit für Gespräche haben, auf Wunsch mit einer Klasse eine Andacht feiern oder für Projekte zum Thema Glauben und Religion ansprechbar sein.“ Dazu gehören Gedenkfeiern  und Gespräche, wenn ein Schüler oder eine Schülerin an der Schule verstorben ist oder auch Elterngespräche. „Manche Schüler machen sich Gedanken darüber, warum sie anders sind als andere. Manche ahnen, dass ihre Lebenserwartung begrenzt ist. Da kommen viele Fragen und Ängste auf. Ich erlebe unglaublich viel Offenheit, das berührt mich immer wieder sehr.“

Am evangelischen Religionsunterricht dürfen auch, wenn die Eltern zustimmen, Schülerinnen und Schüler anderer Konfession oder Religion teilnehmen, oft findet der Unterricht im Klassenverband statt. Dies sei eine große Herausforderung und Bereicherung, so Pfarrerin Hepke-Hentschel. Die Schüler und Schülerinnen lernten, voneinander zu hören, welche unterschiedlichen Feste es gibt oder unterschiedliche Rituale. „Ich wünsche mir, dass die Schülerinnen und Schüler sich angenommen fühlen, dass sie neugierig sind auf Erfahrungen von Menschen mit Gott und dass sie Achtsamkeit untereinander lernen. Mit viel Phantasie und Anschauungsmaterial versuche ich den Unterricht elementar und spannend zu gestalten, das macht mir sehr viel Freude.“

 

 

ger /

 


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