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Jugend

Wandkunstwerke aus der Dose

Während der Osterferien haben 15 Jugendliche am U-Bahnhof Bonn-Ramersdorf ehemals düstere Betonwände mit Graffiti-Kunst in farbenfrohe Hingucker verwandelt.

Junge Küstlerinnen und Künstler am Werk am Bonner U-Bahnhof Ramersdorf. (Foto: Jutta Huberti-Post) LupeJunge Küstlerinnen und Künstler am Werk am Bonner U-Bahnhof Ramersdorf. (Foto: Jutta Huberti-Post)

Im Rahmen eines Projektes des evangelischen Kinder- und Jugendreferates An Sieg und Rhein und Bonn gestalteten sie rund 250 Quadratmeter Fläche zu großformatigen Wandkunstwerken um. Unter Anleitung des Graffiti-Künstlers Bennie Soballa entstanden ein Rheinpanorama und ein abstraktes Werk.
 
„Ich hatte noch keine Erfahrung mit dem Sprühen von Graffitis und habe in den zwei Wochen viel gelernt. Die Aktion hat Superspaß gemacht“, sagte Anna Elschner - einziges Mädchen unter den Teilnehmenden - am Samstag bei der Präsentation der Bilder. Um die Beteiligung von ungeübten Sprayern zu ermöglichen, richtete der künstlerische Leiter Bennie Soballa Probierwände ein, an denen die Jugendlichen den richtigen Schwung mit der Sprühdose üben konnten. In der ersten Woche erhielten die Wände zunächst einen freundlichen himmelblauen Anstrich. Die riesigen Graffitis entstanden anschließend nach dem Entwurf von Soballa, als hilfreich erwies sich dabei die Methode des Malens nach Zahlen. Am Ende war der Inhalt von rund 800 Farbsprühdosen verbraucht und die Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren stolz auf ihre eigenhändig gesprayten Graffitis. Mit viel Kreativität, Durchhaltevermögen und Spaß schufen sie attraktive Wandkunstwerke, die den öffentlichen Raum in Ramersdorf hoffentlich noch lange verschönern werden.
 
Um das Projekt zur realisieren, zogen im Vorfeld viele Menschen an einem Strang: Der Bürgerverein Ramersdorf hatte die Idee und bat die Stadt Bonn um Unterstützung bei der Realisierung. Die evangelische Jugend Beuel konnte wiederum als erfahrener Partner gewonnen werden. Als Sponsoren übernahmen Stadtwerke Bonn, Volksbank Bonn Rhein-Sieg, Autohaus Thomas und Bürgerverein Ramersdorf rund die Hälfte der Gesamtkosten von 7 200 Euro. Die andere Hälfte finanzierte die evangelische Kirche.

 

 

 

Jutta Huberti-Post /

 


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