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Zwei Bonner auf der EKD-Synode in Hannover - Einschätzungen:

"Präses Schneider tut der EKD gut"

Mit überragender Mehrheit ist der rheinische Präses am Mittwoch auf der EKD-Synode zum Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland gewählt worden. Auch zwei Bonner waren dabei: Pastorin Dr. Beate Sträter und Norman Rentrop. Hier ihr Bericht.

Auch mit zwei Bonner Stimmen gewählt: der rheinische Präses Nikolaus Schneider erhielt auf der EKD-Synode 134 Stimmen, 4 Enthaltungen und 4 Neinstimmen: ein herausragendes Ergebnis. (Foto: Sandra Stein/evangelisch.de/ekir) LupeAuch mit zwei Bonner Stimmen gewählt: der rheinische Präses Nikolaus Schneider erhielt auf der EKD-Synode 134 Stimmen, 4 Enthaltungen und 4 Neinstimmen: ein herausragendes Ergebnis. (Foto: Sandra Stein/evangelisch.de/ekir)

Beate Sträter: "Nikolaus Schneider tut der EKD gut. Auch wenn wir in der Evangelischen Kirche im Rheinland jetzt etwas mehr auf ihn verzichten müssen, freue ich mich für ihn und für uns im Rheinland. Vor allem seine seelsorgende und integrierende Art wird unserer Kirche auch auf der Ebene der EKD sehr zugutekommen."

Norman Rentrop: "Präses Schneider ist ein Mensch, der alle Menschen mitnehmen will. Das ist ein wichtige Gabe für einen Ratsvorsitzenden. Das tolle Ergebnis wird ihm Kraft geben. Ich wünsche Gottes Segen."

 

 

Dr. Beate Sträter, Pfarrerin im Schulreferat der evangelischen Kirchenkreise Bonn, Bad Godesberg-Voreifel und An Sieg und Rhein, und der Bonner Unternehmer Norman Rentrop sind Synodale der EKD-Synode, Beater Sträter gewähltes, Norman Rentrop berufenes Mitglied. Beide ziehen auch eine erste Bilanz der Tagung in Hannover:

Beate Sträter: "Bildung ist das Leitthema. Die EKD-Synode hebt damit ein zentrales evangelisches Thema in den Mittelpunkt. Ich nehme aus Hannover vor allem mit, dass Bildung nicht nur schulisches Bildung meint. Wenn wir als Kirche über Bildung sprechen, geht es auch um Konfirmandenarbeit, Jugend- und Familienarbeit. Wir leisten da einen großen gesamtgesellschaftlichen Beitrag. Bildungsgerechtigkeit ist dabei der Schlüssel, das war der rote Faden unserer Beratungen und Beschlüsse. Wobei es wichtig ist, dies auch in den eigenen evangelischen Schulen, die sich bundesweit einem großen Zulauf erfreuen, beispielhaft umzusetzen."

Norman Rentrop: "Ich bin in der evangelischen Grundschule in Mehlem zur Schule gegangen. Meine Kinder besuchen kirchliche Schulen. Bildung als ein evangelisches Grundanliegen habe ich daher immer schon persönlich sehr lebendig vor Augen. Die EKD-Synode hat dieses Thema nun einmal mehr in den öffentlichen Focus gestellt. Das ist von zentraler Bedeutung und wird es bleiben. `Niemand darf verloren gehen´ ist das Motto der Synode. Dieser zutiefst biblische Anspruch ist mir in diesen Tagen einmal mehr sehr deutlich geworden."

Beate Sträter: Bemerkenswert an dieser Synode ist zudem, dass wir erstmalig ein gemeinsames Dienstrecht für alle Pfarrerinnen und Pfarrer innerhalb der EKD auf den Weg bringen. Das ist ein großer Schritt, bei dem es meiner Einschätzung nach gelungen scheint, dass die Landeskirchen zu Kompromissen bereit waren und doch eigenes Profil bewahren konnten.

Weitere Infos zur EKD-Synode: www.ekd.de.  

 

 

 

Joachim Gerhardt /

 


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