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Dringend Hilfe nötig für die Bonner Kreuzkirche:

Der Turm bröselt

Noch wankt er nicht, aber es ist Gefahr in Verzug: der Turm der Bonner Kreuzkirche, der höchste evangelische Kirchturm zwischen Düsseldorf und Wiesbaden, muss dringend saniert werden Gerüste werden ihn ab sofort bekleiden und die Gemeinde braucht Geld.

Eingerüstet und bald stumm: der bedrohte der Turm der Kreuzkirche im Bonner Zentrum. (Foto: Joachim Gerhardt) LupeEingerüstet und bald stumm: der bedrohte der Turm der Kreuzkirche im Bonner Zentrum. (Foto: Joachim Gerhardt)

Vor allem Witterungseinflüsse haben dem so markanten, 79 Meter hohen Turm schwer zugesetzt. Eine gründliche Untersuchung soll jetzt die Ursache vor allem für zunehmende Feuchtigkeit im Gemäuer und den immer stärker bröselnden Putz finden. Zu weiches Gestein? Sorglosigkeit beim Wiederaufbau nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg? "Vermutungen gibt es viele, wir brauchen jetzt Fakten und dann müssen wir rasch handeln", sagt Pfarrer Gerhard Schäfer. Die Bonnerinnen und Bonner werden sich in den kommenden Monaten nicht nur an die schwindelhohen Gerüste rund um den Turm gewöhnen müssen, sie werden auch etwas vermissen. Denn die Kirchenglocken werden für einige Zeit verstummen, kündigt Pfarrer Rüdiger Petrat an. Gerade in der Glockenstube mit ihren fünf großen Glocken, liegt der herausgefallene Putz in Haufen.

Damit der Kirchturm am Kaiserplatz ein Wahrzeichen Bonn bleibt und dem Stadtbild eine christliche Orientierung geben kann, muss die Kreuzkirchengemeinde mehr als 200.000 Euro an Sanierungskosten aufbringen. "Der Turm ist auf Hilfe angewiesen und wir auch", betont Pfarrer Petrat und er erinnert daran: Es geht um den Turm, der mit seinem Kellergeschoss vor 65 und 66 Jahren als Luftschutzkeller genutzt wurde. Hunderte Bonner Bürgern rettete der Turmkeller in den vernichtenden Bombenangriffen des 2. Weltkriegs das Leben. "Gerade ihren Kindern und Enkelkindern wird es ein besonderes Anliegen sein, den Turm zu erhalten", hoffen die Pfarrer der Gemeinde nun auf Spenden. Denn die beantragten Fördermittel beim Land NRW und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz werden, so die Berechnung von Presbyteriumsvorsitzenden Arno Bölts-Thunecke, gerade einmal ein Viertel der benötigten Summe einbringen. 163.451 € genau hat die Gemeinde als Eigenmittel veranschlagt. Da ist jeder Euro Spende herzlich willkommen!

Spendenkonto für den Turm: Kreuzkirchengemeinde Bonn Konto 364 bei der Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 501 98), Stichwort: "Kreuzkirchenturm".

Weitere Infos und Bilder: http://www.kreuzkirche-bonn.de/, Gemeindebrief Nr. 131, April-Juni 2010, Seiten 10-11.

 

 

 

 

Joachim Gerhardt /

 


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