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Gottes Segen und herzlichen Glückwunsch:

Alt-Superintendent Rolf Schleßmann wird 80 Jahre

Der Bonner Alt-Superintendent und langjährige Pfarrer der Lukaskirchengemeinde Rolf Schlessmann wird am Freitag, 24. September 2010, 80 Jahre alt. Gottes Segen wünscht Superintendent Eckart Wüster stellvertretend für den ganzen Kirchenkreis.

Eine evangelische Persönlichkeit in Bonn: Pfarrer Rolf Schleßmann (Portraitaufnahme: Jörg Balthasar) LupeEine evangelische Persönlichkeit in Bonn: Pfarrer Rolf Schleßmann (Portraitaufnahme: Jörg Balthasar)

Superintendent Eckart Wüster: "Ich kenne Rolf Schleßmann seit 27 Jahren, er hat mich ordiniert und in die Pfarrerstelle in Hersel eingeführt, und schätze ihn immer schon in doppelter Hinsicht ganz besonders: erstens wegen seiner großen Ernsthaftigkeit, mit der er die Gesellschaft wie unsere Kirche wahrnimmt und begleitet, sowie zweitens seinem unvergleichlichen Humor. Rolf Schleßmann ist durch und durch den Menschen zugewandt. Es ist ein Segen, wie er auch 15 Jahre nach seinem Ruhestand immer noch für unsere Kirche da ist. Dafür bin ich sehr dankbar. Rolf Schleßmann hat unsere evangelische Kirche als Superintendent wie Pfarrer nachhaltig geprägt und und tut dies heute noch. Wir freuen uns mit ihm über seinen 80. Geburtstag. Ich wünsche ihm und seiner Frau Renate Gottes Segen."

Rolf Schleßmann, geboren am 24. September 1930, war von 1977 bis 1990 Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Bonn. Er lebt bis heute mit seiner Frau Renate in seiner Kirchengemeinde, der Lukaskirche, im Auerberg im Bonner Norden, und ist unverändert vielfach aktiv und präsent für die evangelische Kirche. Schleßmann konnte dieses Jahr auch schon sein 50-jähriges Ordinationsjubiläum feiern.

Der Jubilar begeht seinen Festtag mit einer "Ökumenischen Vesper" und anschließendem Umtrunk unter dem Motto "Was von Herzen kommt, das geht zu Herzen ..." im Haus Rosental in Bonn. Den Gottesdienst um 15.30 Uhr gestalten unter anderem die ihm verbundenen Prof. Dr. Karl-Heinz Menke und der langjährige Kreuzkirchenkantor Johannes Geffert.

Als Superintendent setzte sich Schleßmann vor allem für die Öffnung der Kirche in die Stadt Bonn hinein ein und baute viele vertrauensvolle Kontakte zu öffentlichen Personen, Einrichtungen und Institutionen auf. Besonders lag ihm die Ökumene am Herzen. Immer wichtig war ihm zudem die Öffentlichkeitsarbeit, in der Gemeinde wie im Kirchenkreis. Er war viele Jahre Pressebeauftragter für den Kirchenkreis und umtriebiger Mitarbeiter für die ehemalige Kirchenzeitung „Der WEG“. Als Gemeindepfarrer konnte "Schlessi", wie ihn viele nannten, erfolgreich in den Neubaugebieten  im Bonner Norden Menschen für das kirchliche Engagement gewinnen. Er setzte sich zunächst insbesondere für die jungen Gemeindeglieder ein. Bis heute pflegt er Kontakte mit den Partnerkirchen und Städtepartnerschaften. In den hitzigen Jahren der Friedensdebatte in den 80-er Jahren lenkte er als Superintendent und Seelsorger der Bonner Pfarrerinnen und Pfarrer, immer um Ausgleich und Verständigung bemüht, die evangelische Kirche mit viel Bedacht und Fingerspitzengefühl.

Rolf Schleßmann ist weit über seine Arbeit als Gemeindepfarrer und Superintendent des Kirchenkreises hinaus bekannt geworden. Er ist Mitbegründer des Potsdam-Clubs, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und des „Klupp 91“, einer engagierten Seniorenarbeit. 

Pfarrer Jürgen Faber schrieb zu seinem Ordinationsjubiläum vor einem halben Jahr: "Noch heute pflegt Schleßmann seinen Un-Ruhestand durch aktive Teilnahme an vielen kirchlichen und weltlichen Aktivitäten. Er war für viele Menschen nicht der unnahbare Kirchenfürst, sondern oft genug der zu mancherlei Scherzen aufgelegte „Schlessi“. Hinter all seiner Arbeit wusste er sich getragen von dem lebendigen Christus." Diese Worte gelten auch in diesen Feiertagen zu seinem 80. Geburtstag.

 

 

 

 

 

Joachim Gerhardt /

 


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