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Bonner Pfarrer Joachim Gerhardt neu im Vorstand

„Stiftung Erinnern ermöglichen“: Im ersten Jahr 3.000 Schülerinnen und Schüler bei der Fahrt nach Auschwitz unterstützt

Der Bonner Pfarrer Joachim Gerhardt ist in den Vorstand der „Stiftung Erinnern ermöglichen“ gewählt worden. Die Stiftung hat vor allem das Ziel, allen Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse eine Fahrt in das ehemalige Vernichtungslager Auschwitz zu ermöglichen.

Schweigen, nachdenken und diskutieren: Jugendliche am Abend im Quartier nach dem Besuch der Gedenkstätte in Auschwitz. (Foto: Die Stiftung)

Schweigen, nachdenken und diskutieren: Jugendliche am Abend im Quartier nach dem Besuch der Gedenkstätte in Auschwitz. (Foto: Die Stiftung)

Seit Gründung vor einem Jahr sind bereits 3.000 Menschen, überwiegend Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen, aber auch Kirchen- und andere Gruppen mit Hilfe der Stiftung nach Polen gefahren. Die Stiftung gibt bei einem Eigenanteil von 30 Euro bis zu weitere 200 Euro dazu, um die Reise zu ermöglichen. „Ein Besuch in Auschwitz verändert das Denken,“ so der Pfarrer Gerhardt. Sich mit dieser beklemmenden Zeit deutscher Geschichte zu beschäftigen, ist für ihn „ein aktueller und sehr nachhaltiger Beitrag gegen Extremismus und für Menschlichkeit und Zivilcourage“, sagt er. Die Stiftung mit Sitz in Düsseldorf ist aus einer Initiative des Unternehmers Erich Bethe aus Bergisch Gladbach entstanden. Der dreiköpfige Vorstand arbeitet ehrenamtlich.

 

 

EB / 16.12.2011


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