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Einzigartig und anstößig:

Johanniskirche in Bonn-Duisdorf verpackt!

Nun ist sie verpackt: die evangelische Johanniskirche in Bonn Duisdorf setzt seit diesem Sonntag ein einzigartiges Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft und für Nachhaltigkeit. An die 3.000 Tüten sind für das Kunstprojekt "verbaut" worden.

So ganz anders sieht sie aus und wie wohl keine anderes Gotteshaus in Deutschland: die evangelische Johanniskirche in Duisdorf. (Foto: Kallemedia.de)

So ganz anders sieht sie aus und wie wohl keine anderes Gotteshaus in Deutschland: die evangelische Johanniskirche in Duisdorf. (Foto: Kallemedia.de)

Rund 15 Ehrenamtliche um Pfarrerin Dagmar Gruß und den Künstler Joachim Conradus haben die gebrauchten Plastiktüten gesammelt und in den vergangenen drei Monaten in emsiger Handarbeit zusammengenäht. Dutzende 23 Meter lange Tütenbahnen waren laut Joachim Conradus nötig, um am Ende 500 Quadratmeter Kirche zu verhüllen. Den Turm zieren Fähnchen, weil die Schindeln zu locker seien für eine feste Montage, so der Künstler. "Ich habe den Traum, dass wir - zumindest in Duisdorf - in absehbarre Zeit ganz ohne Plastiktüten auskommen", verbindet Pfarrerin Gruß ehrgeizige Hoffnungen mit dem Projekt. So die Tüten Wind und Wetter trotzen, soll die Installation insgesamt zwei Wochen, bis Samstag 28. September, hängen. Ein Begleitprogramm lädt zu Diskussion und Begegnung (Weitere Infos hier). Die Organisatoren der evangelischen Johanniskirchengemeinde und eines breiten Projektteams erwarten lebhafte Debatten rund um die Johanniskirche in der Bahnhofsstraße in Bonn-Duisdorf und weit darüber hinaus.

Joachim Gerhardt / 16.09.2013


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