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Kunst und Theologie im Dialog

"Gottesdienst im Bonner Kunstmuseum": "Atheismus" - Nachdenken über ein Werk von Rosemarie Trockel

Das Werk "Atheismus" der zeitgenössischen Künstlerin Rosemarie Trockel steht im Mittelpunkt des "Gottesdienst im Kunstmuseum" am Mittwoch, 27. April 2016, 18.00 Uhr im Bonner Kunstmuseum, Friedrich-Ebert-Allee 2, Museumsmeile Bonn.

Zwei Partner im anregenden Dialog: Dr. Christoph Schreier und Pfarrer Jürgen Faber (Foto: Joachim Gerhardt)

Zwei Partner im anregenden Dialog: Dr. Christoph Schreier und Pfarrer Jürgen Faber (Foto: Joachim Gerhardt)

Pfarrer Jürgen Faber und der Vizedirektor des Bonner Kunstmuseum, Dr. Christoph Schreier, denken im Dialog über Intentionen des Werks mit biblischen und literarischen Assoziationen nach. Der auch musikalisch besonders gestaltete Gottesdienst ist eine Feier der Lutherkirchengemeinde Bonn in Kooperation mit dem Kunstmuseum und richtet sich an interessierte Grenzgänger zwischen Kunst und Theologie.

Rosemarie Trockel (geb. 13. November 1952 in Schwerte) gehört zu den bedeutenden zeitgenössischen Künstlern in Deutschland. Ihr vielseitiges künstlerisches Werk umfasst Bilder und Zeichnungen, Plastiken, Skulpturen und Objekte sowie Videoarbeiten und Installationen. Ihre Arbeiten sind weder auf eine Ikonografie noch auf eine bestimmte Kunsttheorie festzulegen. Seit 1998 ist siel Professorin an der Kunstakademie Düsseldorf. 2012 wurde sie als Mitglied in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste berufen. Seit Oktober 2012 ist Trockel Gründungsmitglied der Akademie der Künste der Welt in Köln. Bereits 1995 wurde sie Mitglied der Akademie der Künste Berlin, Sektion Bildende Kunst.

Anschließend Diskussion bei Brot und Wein

Die Lutherkirchengemeinde aus der Bonner Südstadt feiert seit fast 20 Jahren - bundesweit in dieser Form einmalig - jährlich in den Räumen des Kunstmuseums einen in der Form sehr offenen Gottesdienst, der sich thematisch an einem aktuell ausgestellten Werk orientiert. Nach dem Gottesdienst besteht bei Brot und Wein die Gelegenheit zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.

Joachim Gerhardt / 21.04.2016


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