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Franziska Hoelscher gilt als eine der vielseitigsten Geigerinnen der jungen klassischen Musikszene.

Musik in der Schlosskirche

Über die Vergänglichkeit des Lebens

Das Trio Franziska Hoelscher (Violine), Severin von Eckardstein (Klavier) und Teunis van der Zwart (Horn) spielen innige Brahms-Werke zugunsten des Bonner Hospizvereins Freitag, 25. Oktober 2019, 19 Uhr in der Schlosskirche. Eintritt frei. Spende erbeten.

Der Hospizverein Bonn und seine Hospizstiftung stehen seit vielen Jahren für verantwortungsvolle Hospizarbeit im linksrheinischen Bonn und in Wachtberg. Um diese ambulante Begleitung für Sterbende zu finanzieren, sind sie auf Spenden angewiesen.

 

Der Verein lädt nun zu einem Benefizkonzert in die Schlosskirche ein. Aufgeführt werden zwei besonders innige Werke von Johannes Brahms über die Vergänglichkeit allen Lebens, die zudem einige Bonn-Bezüge aufweisen:

 

Zeit:  Freitag, 25. Oktober 2019, 19.00 Uhr

Ort:   Schlosskirche der Universität, An der Schlosskirche 4, 53113 Bonn

 

Es musizieren:

Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende für die Hospizstiftung gebeten.

 

Die Interpreten:

 

Franziska Hoelscher gilt als eine der vielseitigsten Geigerinnen der jungen klassischen Musikszene. Sie arbeitet als Solistin, Kammermusikerin und künstlerische Leiterin der Kammermusiktage im saarländischen Mettlach. Kritiker bescheinigen ihren Auftritten eine besonders große Expressivität, virtuose Gestaltungskraft und einen bezaubernden Ton.

 

Severin von Eckardstein zählt zu den bedeutendsten deutschen Pianisten seiner Generation. Er ist Preisträger des „Grand Prix International Reine Elisabeth in Brüssel“. Seine neuste CD hat er mit Werken von Claude Debussy und Gabriel Dupont eingespielt. Im Duo mit der Geigerin Franziska Hoelscher debütierte er im April 2019 im Bonner Beethovenhaus.

 

Teunis van der Zwart wird als weltweiter Botschafter des Naturhorns bezeichnet. Er tritt regelmäßig in Konzerten mit den großen Ensembles Alter Musik auf. 15 Jahre lang spielte er als erster Hornist im Freiburger Barockorchester. Diese Position bekleidet der Musiker und Dozent noch heute im niederländischen „Orchester des 18. Jahrhunderts“.

 

Die Stücke:

 

Johannes Brahms war über das Ehepaar Robert und Clara Schumann der Stadt Bonn über Jahre verbunden. Seine Violinsonate in G-Dur von 1879 widmete er seinem Patensohn, dem Geiger Felix Schumann, der im Alter von nur 24 Jahren verstorben war. Im November 1879 wurde die zwischen Dur und Moll, Gelöstheit und Melancholie wechselnde Sonate in Bonn uraufgeführt. Clara Schumann liebte besonders die Anklänge an Brahms` „Regenlied“ und „Nachklang“.

 

Das Horntrio in G-Dur wird ebenfalls von einem die Trauer nachempfindenden Ton bestimmt. Es entstand wenige Monate nach dem Tod von Brahms Mutter. Im Adagio klingt ein Wiegenlied an. Das Werk ist für jeden Hornisten ein Paradestück. Es spiegelt die lebenslange Faszination des Komponisten für das Naturhorn, also ein ohne Ventile zu spielendes Instrument.

 

Verein und Stiftung:

 

Der 1997 gegründete Hospizverein Bonn steht mit seiner Hospizstiftung für verantwortungsvolle Hospizarbeit im linksrheinischen Bonn und in Wachtberg. Seine haupt- und ehrenamtlichen Sterbebegleiter unterhalten ein ambulantes Hospiz, kommen also zu Kranken nach Hause und in Heime. Dazu arbeiten sie in enger Partnerschaft im stationären Hospiz am Waldkranken-haus der Johanniter in Bad Godesberg mit.

Ebba Hagenberg-Miliu/ger / 17.10.2019


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