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Eine besondere Lesung an einem besonderen Ort: Hören Sie ausgewählte Gedichte von Rainer Maria Rilke in der Villa Stella Rheni. (Foto: Pexels/Pixabay)

Eine poetisch-musikalische Inszenierung

Rainer Maria Rilke: Das Stunden-Buch

Bei dieser Lesung werden ausgewählte Gedichte aus Rilkes Stunden-Buch inszeniert: Die Gedichte, vorgelesen von Prof. Dr. Gotthard Fermor, begleiten kurze Meditationen und Klavierimprovisationen: am 7. November in der Villa Stella Rheni in Bonn.

 

Die Sehnsucht ist ein zentrales Motiv in den Gedichten Rainer Maria Rilkes in seinem frühen großen Werk, dem Stunden-Buch. Auch über hundert Jahre später spricht seine Poesie hinein in die spirituelle Suche unserer Zeit. Denn der Hunger nach einer Sprache für diese Sehnsucht, die tatsächlich innere Räume öffnet, ist damals wie heute groß.

Diese poetisch-musikalische Inszenierung möchte seinen Gedichten aus dem ersten Band („Vom mönchischen Leben“, 1899) Raum geben: im Hören, im Bedenken, im Sehen und im Nachklingen.

Im Rhythmus der mönchischen Stundengebete werden an diesem Abend in sieben Stationen ausgewählte Gedichte aus dem Stunden-Buch inszeniert: An jeder Station begleiten die Gedichte, vorgelesen von Prof. Dr. Gotthard Fermor, kurze Meditationen (Prof. Dr. Mark S. Burrows) und Klavierimprovisationen (Josef Marschall), und es werden meditative Fotografien zu sehen sein, die auf der Rheininsel Nonnenwerth entstanden sind.

Der Ort auf dem heutigen Gelände des Aloisius-Kollegs Bonn ist ein besonderer: In der ehemaligen Villa von der Heydt war Rilke 1906 zwei Monate Gast der Familie. Sein einziger Aufenthalt in Bonn. Kurz zuvor war 1905 das Stunden-Buch erschienen, das ihn als Dichter berühmt machte.

 

Donnerstag, 7. November 2019, 19.30 Uhr

Villa Stella Rheni, Elisabethstraße 18, 53177 Bonn

Eintritt frei: Spenden erbeten

JoNo / 09.10.2019


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