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"Seelsorge-to-go": ein geistliches Format in jeder Hinsicht, das sich in der Coronazeit anbietet und schon vielfach bewährt hat (Foto: Joachim Gerhardt)

Kirche in Coronazeiten

„Seelsorge-to-go“

Viele Gottesdienste digital, einige auch noch mit sehr reduzierter Gemeinde vor Ort. Dazu Seelsorge an vielen Ecken und Enden. Per Telefon, digital im Video-Gespräch und inzwischen sehr bewährt als „Seelsorge-to-go“ beim gemeinsamen Spaziergang auf Abstand. Kirche ist gefragt, in diesen Zeiten ganz besonders.

 

Auch die evangelischen Kirchengemeinden in Bonn und Region versuchen höchst kreativ in diesen Wochen für die Menschen da zu sein. Für Menschen, die unter Einsamkeit leiden, wo Beziehungen und Familie an ihre Grenzen kommen. Wo berufliche und private Lebensplanungen in die Brüche zu gehen drohen. Aber auch Taufen und Trauungen wollen geplant werden. Das Leben geht doch weiter.

 

Besonders gefordert ist auch die Krankenhaus- und Altenheimseelsorge als offenes Ohr mit Trost und Zuspruch nicht nur für Kranke und Angehörige, sondern auch für alle Mitarbeitenden im Haus, vom Pfleger bis zur Chefärztin. Ein gutes Wort zu rechten Zeit, eine Kerze in der Kapelle oder auf dem Zimmer anzünden. Kleine Gesten – große Wirkung. Kein Mensch muss in diesen Tagen alleine bleiben. Das ist uns wichtig. Jede Gemeinde, jede Pfarrerin, jeder Pfarrer kann viel berichten ...

Joachim Gerhardt / 08.01.2021


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