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Möglichkeiten und Grenzen eines assistierten Suizids - diskutieren sie mit dem ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden Prf. Dr. Wolfgang Huber. (Foto:Monika Schulz-Fieguth)

Online-Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Wolfgang Huber

Selbstbestimmt mit der Gabe des Lebens umgehen?

In einer Online-Verantaltung vom Evangelischen Forum Bonn, der Melanchthon-Akademie Köln und der Evang. Akademie im Rheinland nimmt der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende, Prof. Dr. Wolfgang Huber, Stellung zu Möglichkeiten und Grenzen eines assistierten Suizids und steht zur Diskussion bereit: am Montag, 22. Februar 2021, 19.00 bis 21.00 Uhr. Anmeldung ab sofort möglich.

Der Ausgangspunkt der Debatte liegt schon ein Jahr zurück. Das Bundesverfassungsgericht reagierte auf einen Beschluss des Bundestags 2015, die „geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung“ zu verbieten. Das Bundesverfassungsgericht wertete die Freiheitsrechte der Einzelnen höher, sich gegebenenfalls mit Hilfe von Assistenz das Leben zu nehmen und hob deshalb das Verbot wieder auf.

Nun ist erneut der Gesetzgeber gefragt. Doch viel tiefer geht die ethische Diskussion des Problems: Welche Menschenbilder leiten die Positionen für oder gegen die Ermöglichung von assistiertem Suizid? Evangelische Stimmen haben sich in den letzten Wochen mit unterschiedlichen Voten zu Wort gemeldet, eine offene Debatte ist entstanden. Der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Prof. Dr. Wolfgang Huber, einer der Beteiligten dieser Diskussion, wird in der Online-Veranstaltung am Montag, 22. Februar, um 19.00 Uhr seine Position erläutern und zur Diskussion stellen.

Eine Kooperationsveranstaltung der Evangelischen Akademie im Rheinland, der Melanchthon-Akademie Köln und des Evangelischen Forums Bonn

Zur kostenlosen Teilnahme melden Sie sich bitte mit Ihrem Klarnamen per Mail an unter: anna.veerahoo@akademie.ekir.de

JoNo / 16.02.2021


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