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Die Richtung stimmt: die Johanniskirche in Duisdorf trägt seit 2020 den Grünen Hahn, eine Auszeichnung für nachhaltiges und umweltbewusstes Gemeindeleben und -wirtschaften (Foto: Kirchenkreis Bonn)

Bewahrung der Schöpfung: Anfangen vor Ort

Evangelische Kirche in Bonn für mehr Klimaschutz

Zur ersten Klima- und Mitweltkonferenz hat jetzt der Evangelische Kirchenkreis Bonn geladen und damit einen Weg bereitet, die Bewahrung der Schöpfung auch in der Kirche deutlicher voranzubringen. Ein Anliegen auch und besonders von Superintendent Dietmar Pistorius.

Superintendent Pistorius hatte diese Initiative im Herbst auf der letzten Kreissynode angekündigt, weil auch die evangelische Kirche nicht flächendeckend an den Maßnahmen dran sei, die einen wirksamen Klimaschutz versprächen. Von den selbstgesteckten Zielen bis 2025 50 Prozent Reduktion des CO-2 Ausstoßes bezogen auf das Jahr 2005 sind wir noch viel zu weit entfernt", betont Pfarrer Pistorius. Sein Ziel: Motivation der Leitungen, Klima- und Umweltschutz im jeweiligen Verantwortungsbereich zu priorisieren; Abstimmen einer funktionierenden Organisationsstruktur im Kirchenkreis; Festlegung der Datenerhebung, um in einem nächsten Schritt Ziele und Maßnahmen definieren zu können."

Dabei ist laut Superintendent Pistorius hilfreich, dass wir natürlich auch Gemeinden haben, die bereits schon große Fortschritte gemacht haben, ein Umweltmanagement etabliert haben und sogar mit dem Grünen Hahn zertifiziert sind". Gute Beispiele wie die evangelische Johanniskirche Bonn-Duisdorf. Weitere Kirchengemeinden auch im Evangelischen Kirchenkreis Bonn werden folgen.

Fortsetzung im Juni mit dem Umweltbeauftragten des Kirchenkreises Wolfgang Schmiedecken

Bei der digitalen Auftakttagung waren fast 40 Interessierte aus den Kirchengemeinden und kirchlichen Arbeitsbereichen im Kirchenkreis Bonn zusammengekommen. Im Juni geht es weiter mit einem Treffen der Kontaktpersonen in den Gemeinden mit dem Umweltbeauftragten des Kirchenkreises, Wolfgang Schmiedecken.

Im Fokus steht zunächst die Datenerhebung und deren Auswertung sowie die Umsetzung unmittelbarer und wirksamer kleiner Maßnahmen, wie etwa die Durchführung von Heizungschecks zur Optimierung der Anlagen vor Ort.

EB/ger / 29.04.2021


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