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​Was macht den Menschen rein? Was macht ihn unrein? Die Frage ist alt und doch brandaktuell in Deutschland im Spätsommer 2018. Der Evangelist Markus (Kap. 7) erzählt, dass sich Pharisäer und Schriftgelehrten bei Jesus beklagen, ...

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Losung für den 19.09.2018

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Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren. Philipper 4,7

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Geht doch! Der Gottesdienst zum ÖRK-Jubiläum und zur Aussendung der Klimapilger in der Bonner Lukaskirche ist gut besucht. Geht doch! Der Gottesdienst zum ÖRK-Jubiläum und zur Aussendung der Klimapilger in der Bonner Lukaskirche ist gut besucht.

70 Jahre Ökumenischer Rat der Kirchen

Nicht nur Zukunft, auch schon Gegenwart

Im Predigttext 1. Petrusbrief 5,5-7 steht auch dies: „… ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter.“ Denkste! „Wir sind nicht die Zukunft der Kirche. Nicht nur. Wie sind ihre Gegenwart.“ Das sagte Lukas Schrumpf aus Solingen, einer der fünf Menschen, die sich die Predigt im Gottesdienst zum 70. Geburtstag des ÖRK teilten.

Fünf junge Erwachsene aus dem VEM-Umkreis teilten sich die Predigt. Fünf junge Erwachsene aus dem VEM-Umkreis teilten sich die Predigt.

Sie kommen aus dem Netzwerk Junge Erwachsene der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) und dem Kreis der Süd-Nord-Freiwilligen der VEM. Lukas Schrumpf ist engagiert in der Evangelischen Jugend im Rheinland und Entwicklungsingenieur beim Autohersteller Ford in Köln. „Geht und widersteht“ – darum drehte sich auch die Predigt in dem Gottesdienst zum Jubiläum des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK).

Annika Huneke, Referentin Jugend und Eine Welt in der Evangelischen Kirche von Westfalen und zugleich Studentin für Internationales Diakonie-Management, erzählte, dass die Verbindungen in ihrer Generation vielfältig und von Dauer sind: Austausch in WhatsApp-Gruppen. „Wir wollen als internationale ökumenische Gemeinschaft Perspektiven entwickeln.“

Die Theologiestudentin und Poetry Slammerin Lisa Kluge variierte den Appell „Geht und widersteht“, fragte: Wo ist Gott wohl mehr als bei den Flüchtlingen im Mittelmeer? Wo ist Gott mehr als bei den Armen im eigenen Stadtteil? Jonas Einck, der in Düsseldorf Soziale Arbeit studiert, wandte sich gegen die Ausnutzung der Erde, nannte als Beispiele Massentierhaltung, Gentechnik, Möbel aus Tropenholz. „Wir haben die Verantwortung, Fehler nicht zu tolerieren.“

Diese Welt zum Guten verändern, das sprach auch Baraka Lwakatare an. Er ist Third Culture Kid, sagt er, geboren in Tansania, mit seinen Eltern in Kinderzeiten in Deutschland aufgewachsen, dann wieder zurück, und nun in Deutschland, „ich werde bleiben“, arbeitet bei der VEM für Fundraising und Drittmittelfinanzierung.

Das Plakat "Bekämpft die Armut" erinnert an die Vollversammlung 1975 in Nairobi. Das Plakat "Bekämpft die Armut" erinnert an die Vollversammlung 1975 in Nairobi.

Doch der Gottesdienst bietet auch Rückblicke. Die 70 Bestehensjahre des ÖRK werden in zehn Etappen gespiegelt: in Form der zehn Vollversammlungen. Jeweils skizziert durch ein Plakat, kurze Erläuterungen, ein Lied. „Nie wieder Krieg“ steht für Amsterdam, die erste Versammlung. Das passende Lied: „Verleih uns Frieden gnädiglich“. Von der ersten Vollversammlung in Afrika - 1975 in Nairobi - bleibt der Appell: "Bekämpft die Armut".

Dann zwei Grußworte: Dr. Hans-Georg Link, Ökumene-Pfarrer aus Köln i. R., erklärte: Die Gründungsvollversammlung in Amsterdam 1948  steht für den festen Willen, beisammen zu bleiben. Die jüngste Vollversammlung in Busan lautet zusammengefasst: Wir haben den festen Willen, vorwärts zu gehen, so der Ökumene-Spezialist. Dafür stehe der in Busan initiierte Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens. Dr. Martin Robra vom ÖRK schaute voraus in Richtung 2021: „Nun beginnt unser Weg zur Vollversammlung in Karlsruhe.“

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ekir.de / neu / 09.09.2018



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